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Das Wachbuch

17. Regenmond 1359 - Spinnende Spinnen

Die Soldaten Schiffbauer und Rothenstein wurden von Bürger Tristan angesprochen, der eine Expedition in den Norden organisieren wollte. Er war zu diesem Zeitpunkt bereits mit Fräulein de Garcia im Gespräch. Zunächst durch einen Vorfall auf dem Markt verzögert, brach die Gruppe dennoch im Anschluß auf. Die mangelnde Vorbereiten von Tristan, der unbedingt Fässer mitnehmen wollte, wurde durch die beiden Soldaten kompensiert, die auch Fräulein de Garcia private Ausrüstung übergaben. Auch machte Soldat Rothenstein klar, daß sein beim letzten Kampf dort zurückgelassener Degen kein Menschenleben wert sei, und man das Spinnennest wenn dann deshalb erkunden werde, um zu prüfen ob es weiterhin eine Gefahr darstelle. Schiffbauer übernahm das Kommando und führte den kleinen Trupp zum Spinnennest, wo allen direkt in's Auge stach daß der Höhleneingang völlig zugesponnen war.

Die Soldaten beschlossen zunächst ein Feuer zu entzünden, um einen Rückzugsort vor den Spinnen zu haben, aber auch als womögliche Waffe gegen die Spinnfäden, die beim Kampf vor einigen Wochen einige Kämpfer an ihrer Umgebung und Ausrüstung hatten festkleben lassen. Es war nur die Frage ob sie ebenso leicht dem Feuer wichen wie die Weben normaler Spinnen. Tristan bot sich gesichert von Schiffbauer an, mit einem Stock eine Probe des Netzes zu holen. Dies gelang und an der Probe zeigte sich eine hohe Entflammbarkeit. Darauf folgend verschoss Rothenstein einen Brandbolzen in das Geflecht, der jedoch beide von herbeieilenden Spinnen durch eine große Menge ausgespuckter Weben erstickt wurden, bevor das Feuer auf das ganze Netz übergreifen konnten. Ein zweiter Versuch ereignete sich genauso. Auch ein dritter, bei dem Schiffbauer einen größere Fackel in das Gewebe warf.

Es fiel auf daß die Spinnen klug, aber nicht allzu agressive aggierten, denn sie griffen nicht an sondern zogen sich in ihr Nest zurück sobald die Feuer bekämpft waren. Allerdings schien es auch, als hätte sich das Nest etwas ausgebreitet. Die Soldaten beschlossen daher die Expedition zur Sicherheit aller zu beenden, das Nest aber regelmäßig beobachten zu lassen, und es ein andermal womöglich mit einem ordentlichen Brandsatz durch die Risse in der Höhlendecke zu bekämpfen, der nicht so leicht zu ersticken wäre.

Gezeichnet,
(Rothenstein, Sdt)

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24. Regenmond 1359 - Angriff der Nickelnuggetbande V

Nach der Recherche bei den Kartographen begab sich Soldat Rothenstein zur Nordklippe. Ausgestattet mit einem von Bürger McGlinchey freundlicherweise bereitgestellten Fernrohr konnte er auf der bereits erwähnten Insel Nox zwei Großschiffe und starke Tätigkeit erkennen. Beide Schiffe wirkten gut gepflegt und instandgehalten.

Das große Schiff hatte drei Masten und schwarze Segel, geschätzt etwa ein Dutzend Kanonen.

Das gigantische Schiff identifizierte der Soldat als die gekaperte Tasperiner Fregatte Stosswind, deren Kampfkraft der der berühmten Marengo in nichts nach steht. Es war nicht möglich die Zahl der Kanonen festzustellen.

Die gehissten Piratenflaggen konnte der Soldat durch jüngste Recherchen als die Flagge der Piratenband "Vereinigung der Freibeuter" identifizieren.

Auf der Insel war reges Treiben zu erkennen, Personen die nach Seeräubern aussahen kehrten ein und aus. Während manche eher trunken wirkten, so schienen andere damit beschäftigt Fracht auf das kleinere der beiden Schiffe zu verladen.

Gezeichnet,
(Rothenstein, Sdt)

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