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Das Wachbuch

21. Regenmond 1356 - Fatale Fischmenschen

Nach dem vorangegangen Eintrag begab sich Soldat Schmidt auf einen Streifgang durch die Stadt. Dabei kam plötzlich Ordensmitglied Magdalena Meyer auf ihn zugerannt und berichtete davon, dass eine Gruppe Marmorianer angegriffen wurde und in der Heilstube liegt. Bei den Aggressoren soll es sich um Fischmenschen handeln. 

Schmidt folgte Meyer darauf in die Heilstube des Ordens und fand dort:

  • Lya Morgenstern (schwer verletzt, offenbar unter schwerem Schock)
  • Gwen Schleifer (schwer verletzt, offenbar unter schwerem Schock)
  • Arthur Felljäger (schwer verletzt, aber auf den Beinen)
  • Wernher Rothenstein (unverletzt, offenbar nicht an den vorangegangenen Ereignissen beteiligt)

Alle Anwesenden waren ansprechbar. Frau Morgenstern jedoch schien ihrer Sinne kaum Herr zu werden, im Gegensatz zu Fräulein Schleifer. Schmidt versuchte mit allem gebotenen Anstand die Anwesenden zu befragen und erfuhr dadurch, dass die Gruppe den Kartographenauftrag "Neues vom Umschlagplatz" erledigen wollte. Dabei kämpften sie zunächst gegen eine gewöhnliche Krabbenplage an. Im Zuge dessen sei allerdings eine menschgroße Krabbe aufgetaucht. Der Soldat sieht hier einen möglichen Zusammenhang zu anderen Riesenwüchsen und aggressiven Tieren im Norden.

Nachdem das Untier erledigt war, zog die Gruppe offenbar auftragsgemäß den Strand entlang zu einer Grotte. Dort löste die Gruppe eine Falle aus, worauf eine Glocke zu leuten begann. Das rief scheinbar 3 Fischmonster auf den Plan, die sofort auf die Gruppe losgingen. Sie waren profan bewaffnet, eines sei aber auch magisch begabt gewesen. Eines der Wesen setzte ein Hornsignal ab, was 2 weitere auf den Plan rief und ihre Zahl somit auf insgesamt 5 erhöhte. Es gelang Marmoria aber allesamt zu vernichten und setzte ebenfalls ein Signal ab, worauf Hilfe kam und die Verletzten barg.

Fräulein Meyer wird Ordensritter Lind über alles informieren. Der Soldat vermutet, dass der viele Regen der letzten Zeit und das Auftauchen der Fischmonster mit dem Katrographenauftrag "Auf Tauchstation" zusammenhängt, an dem er selbst beteiligt war. Dabei entdeckte er auch jene Götze, die nun per Auftrag vernichtet werden soll. Es handelt sich dabei um ein Abbild des Erzdämonen Soahr

(Anm.: Beim Fund handelte es sich lediglich um ein undefinierbares Objekt, das erst von etlichen Sedimentschichten befreit werden musste. Das unheilige Bildnis wurde unmittelbar nach seiner Identifikation dem Bibliaris-Orden zu Untersuchungen übergeben)

Schmidt regt dringend an, gemeinsam mit dem Orden die Grotte der Fischmonster beim Pier östlich von Marmoria zu untersuchen. Außerdem sollte an allen Stränden besondere Vorsicht gelten.

Gezeichnet,
(Schmidt, Soldat)
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24. Regenmond, 1356 - Mord in der Priorei

Oberwachtmeister Leto Kynes und Soldat Anton Schmidt fanden sich vor der Priorei ein, um jene Götze des Erzdämonen Soahr's, die Schmidt bereits im vorherigen Wachbucheintrag "Fatale Fischmenschen" erwähnte, dem Solaner Orden zu übergeben. Die Beiden fragten den müden Waffenbruder Hartmut Leibecht, der für gewöhnlich rund um die Uhr vor der Priorei Wache hält, ob Ordensritter Konstantin Lind zu sprechen wäre, doch er verneinte dies mit der Begründung, er wäre mit Anwärterin Magdalena Meyer auf einer wichtigen Ordensprüfung.

Kynes und Schmidt warteten deshalb auf die Rückkehr der Beiden. Als diese dann kamen und Schmidt die Kiste mit der Götze übergab, bat Kynes daraufhin, dass Lind ihm die in der Kanalisation konfiszierten Edelsteine wieder zurückgeben möge, da diese wohl untersucht wurden und nicht gefährlich waren. Doch als Lind die Tür zur Priorei öffnete, bot sich ihm ein Bild des Schreckens. Die Eingangshalle war übersät von frischen, klebrigen Blutspuren, die tiefer in das Gewölbe deuteten, und im Verbindungsgang lagen aufgeschlagene, wild umhergeworfene Bücher.

Lind, Meyer, Kynes und Schmidt stürmten die Priorei. Bruder Karl wurde gerufen, und Kynes erkannte inmitten des Chaos, dass der Täter noch auf der Flucht sein könnte. Er umrundete die Priorei, watete durch die Klippen unterhalb des Berges, doch fand in der Hektik niemanden. So kehrte er zurück in die Priorei und berichtete seinen Fund, während herauskam, dass Prior Raphael Bonnington und Ordensschwester Petronilla Kellermann nicht aufzufinden waren, Lind vermutete eine Entführung. Lind und Schmidt erkundeten daraufhin das Umland nach Spuren.

Die Blutspuren führten in den Keller der Priorei. Einmal in ihren Speisesaal, wo auch der Eingang zum Archiv, der Waffenkammer und dem Geheimkeller lag, als auch in den Badezuber. In besagtem Speisesaal fand er schließlich, nachdem Bruder Karl bereits den Tod einer Person verkündete und in die Heilstube zurückkehrte, den Leichnam von Bürgerin Guinevere Schleifer. Sie lag auf dem Rücken mit schweren Stichverletzungen, an denen sie verblutet ist. Kynes untersuchte den Leichnam, fand jedoch keine Anzeichen, dass sich Frau Schleifer gewehrt hätte.

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Blutige Fußspuren und Handabdrücke deuteten auf militärische Stiefel und Handschuhe hin, doch nicht aus dem Tasperiner Heer. Auch fand er Schwertspuren an der Tür zum Archiv. Die Spur verfolgend führte sie zum Fenster im Badezuber, von wo aus der Täter sich vermutlich mit einem Enterhaken abseilte und die Flucht ergriff. Soldat Schmidt fand unten Spuren, die darauf hindeuteten. Lind und er kehrten zurück, woraufhin sie sich über die Stiefelabdrücke austauschten. Lind hatte die Vermutung, dass das Stiefelprofil auf den Solaner Orden zutreffen würde - er verdächtigte seinen Kameraden Waffenbruder Hartmut Leibecht.

Lind bat Leibecht herein und darum, ihm seine Stiefel zu zeigen, während Kynes, Schmidt und Meyer mit gezogenen Waffen Lind sicherten. Obwohl dieser stotternd beteuerte, er wäre in keine Blutspur getreten und hätte seinen Posten nie verlassen, waren seine Sohlen gestrichen in Rot. Die Verwirrung stand ihm ins Gesicht geschrieben, als Lind seine Ordensklinge samt Scheide forderte, und auch diese blutüberströmt waren. Leibecht, verwirrt und unter Schock, sprach kein Wort mehr und saß mit angewinkelten Beinen auf dem Boden. Hartmut Leibecht galt damit als dringend tatverdächtig des Mordes an Guinevere Schleifer.

Als der Oberwachtmeister ihn festnehmen wollte, wehrte Lind sich verbal und drohte, vermutlich ebenso unter Schock, mehrmals dem Oberwachtmeister, da seiner Ansicht nach Leibecht in eine Zelle der Priorei gehörte und er der Stadtwache unterstellte, Leibecht im Kerker zu misshandeln. Ein kurzes Hornsignal, vom Burgfried ertönend, ließ Schmidt die Priorei schleunigst verlassen, während Kynes blieb um zu diskutieren. Da es sich um ein weltliches Kapitalverbrechen handelt konnte er durchsetzen, dass Leibecht vorerst in eine Zelle der Garnison kommt. Prior Bonnington und Schwester Kellermann tauchten gleichzeitig, unversehrt und unwissend, vor der Priorei wieder auf.

Der Orden verhandelte später mit Hauptmann Wilhelm von Pforten, dass der Solaner Orden selbst Waffenbruder Leibecht verwahrt, unter der Bedingung, dass die Stadtwache jederzeit Zugang zu seiner Zelle für Befragungen habe. Es bleibt zu klären, wie die verstorbene Schleifer von der Heilstube in die Priorei kam und weshalb Leibecht die Tat beging, auch ob Bücher oder Ähnliches von der Priorei gestohlen wurden. Innerhalb des Burgfrieds ereignete sich währenddessen ein anderer Schicksalsschlag, der im nächsten Wachbucheintrag thematisiert wird.

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Anmerkung: Waffenbruder Hartmut Leibecht wurde laut Soldat Schmidt mindestens von den Bauarbeitern der Ordensbaustelle "auf Streife" gesehen, obwohl Lind selbst beteuerte, dass Leibecht grundsätzlich nie auf Streife geht. Eine Überprüfung der Ordensbrauerei, unter der ein geheimer Tunnel in der Kanalisation gegraben wurde, ergab keine weiteren Hinweise, da Ordensbruder Nikolaus Schulte im darüberliegenden Buchladen arbeitet und nichts bemerkt hat - es besteht wohl kein Zusammenhang zwischen den Kanalisationsräubern und dem Vorfall in der Priorei.

Gezeichnet,
(KYNES, OWm)
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24. Regenmond, 1356 - Kanalisationsflucht II.

Soldat Anton Schmidt, der das kurze Hornsignal vernommen hatte, eilte gerade aus der Priorei (siehe vorherigen Wachbucheintrag "Mord in der Priorei") Richtung Burgfried. Oberwachtmeister Leto Kynes erschien einige Minuten später, mit dem festgenommenen Waffenbruder Hartmut Leibecht und Ordensschwester Petronilla Kellermann, die laut Lind Kynes begleiten soll und Leibechts "Sicherheit" gewährleisten, da er diese unter der Obhut der Stadtwache angezweifelt hatte. Im Kerker angekommen, stieß die Gruppe schließlich auf Hauptmann Wilhelm von Pforten.

Dieser disziplinierte Soldat Blass lautstark, da dieser im Dienst wohl unaufmerksam war und zuließ, dass ein Gefangener flüchten konnte. Soldat Blass und Soldat Korfling, welcher noch im Kerker weilt, beteuerten Beide, nichts ungewöhnliches gesehen oder gehört zu haben. Soldat Schmidt meldete Kynes, dass Hermann Hackle alias "Der grüne Mann" aus der Zelle ausbrechen und fliehen konnte. Dafür hatte dieser Rostpulver eingesetzt um seine Zellentür und das Gitterfenster, welches zum Strand führt, zu zerstören. Kynes und Schmidt rannten sogleich zum Hindernislauf.

Dort entdeckten sie Fußspuren, welche Kynes ganz klar als die Schuhsolen des grünen Mannes erkannte. Sie führten an der Mauer entlang bis zum Südtor - Torposten Korporal Emilia Wagner allerdings sah und hörte garnichts, woraufhin Kynes sie ebenfalls lauthals disziplinierte und ihre Dienstfähigkeit in Frage stellte. Die Spuren endeten am Südtor, da diese zu oft begangen werden. Allerdings konnte Soldat Schmidt sie kurz darauf nach dem Osttor wieder finden, Kynes alarmieren und die Verfolgungsjagd wiederaufnehmen. Die Spuren führten in die Kanalisation hinein.

Gleich nach dem Eintritt in die Kanalisation verlor man die Spur rasch, da man auf hartem Stein fast keine Spuren hinterlässt. Erneut flogen Kynes und Schmidt über die gesamte Kanalisation, doch ohne wieder fündig zu werden. Was man jedoch ermitteln konnte, ist, dass der grüne Mann die Kanalisation höchstwahrscheinlich nicht verlassen hat - die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Otto Arbiter und Hermann Hackle in der Kanalisation in einem Geheimversteck ausharren, welches gut versteckt ist und man sehr unwahrscheinlich ohne ein aktive Spur finden kann. 

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Bald gaben Kynes und Schmidt die Hoffnung auf, durch blinde Suche noch fündig zu werden, und suchten stattdessen Brutus Walter auf. Sie hatten die Hoffnung, dass der Grüne Mann für den Einbruch bei der Kompanie verantwortlich war und wie Otto Arbiter ein eigenes Versteck mit dem Diebesgut hatte. Walter bestätigte ihnen, dass der Gesuchte im Hafenlager, in den Lehmgruben, der Kanalisation und der Baustelle gearbeitet habe - doch erst seit Kurzem auf der Baustelle. In der Hoffnung, Anhaltspunkte auf das Diebesgut zu finden, suchten sie die Baustelle auf.

In der Höhle hinter dem Bauvorhaben, welche teilweise für den Keller zugemauert wurde, entdeckte Kynes einen Schotterhaufen, der den Anschein hatte, erst vor Kurzem aufgewühlt worden zu sein. Den Schotter mit den Händen zu verschieben brachte den gewünschten Erfolg - darunter verbarg sich ein Leinensack mit den Geschäftsbüchern der Leändischen Handelskompanie! Leider fehlt von dem restlichen Diebesgut der Kompanie (Schlüssel, Briefumschläge, Stempel, Karte etc.) immer noch jegliche Spur. Der wichtige Inhalt des Tresors konnte aber geborgen werden.

Die restlichen Arbeitsplätze des grünen Mannes könnten noch untersucht werden, es bleibt aber unwahrscheinlich, dort noch etwas zu finden (neben der Kanalisation). Kynes untersuchte mit Schmidt noch einmal den Ausbruch, und erkannte, dass der grüne Mann die Eisentür zu den Zellen mit einem Dietrich geknackt hatte, anstatt das Rostpulver zu benutzen. Zudem war er im Besitz eines Enterhakens samt Seil, mit dem er sich vom Kerkerfenster zur Hindernisbahn verletzungsfrei abseilen konnte. Im Sand entdeckte man allerdings nur die Spuren eines einzelnen Mannes.

Die Frage bleibt also, wie der Grüne Mann in den Besitz eines neuen Dietrichs, Rostpulver und eines Enterhakens kommen konnte. Sämtliche Türen wurden von Innen geöffnet, Soldat Blass und Soldat Korfling beharren darauf, dass niemand auf normalem Weg in den Kerker ging, und sollte jemand von außen geholfen haben, so fehlen seine Fußspuren. Dass er alle Werkzeuge die ganze Zeit über bei sich trug ist aufgrund der Tatsache, dass er zwei Mal durchsucht wurde, ausgeschlossen. Zudem wird über Maßnahmen beraten, wie man das Versteck der Kanalisationsräuber finden kann, um der Bande endgültig das Handwerk zu legen und die Einbruchsserie zu beenden.

Gezeichnet,
(KYNES, OWm)
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05. Nebelmond 1356 - Mord in Marmoria

Am heutigen Tag wurde Rekrut Akira Schattenruf von Soldat Wolfram darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Arbeiter Marmorias gestern den Mord an Aurelia in Marmoria meldete. Rekrut Akira Schattenruf und Soldat Anton Schmidt machten sich daraufhin sofort auf den Weg nach Marmoria.
In Marmoria angekommen wurden folgende Personen befragt:
Lya Morgenstern, Niklas Morgenstern, Samson Bock, Gavinrod Windwiegen und Arthur Felljäger.

Bis auf Samson Bock haben die Befragten nichts gesehen oder gehört.
Anzumerken ist jedoch, dass Lya Morgenstern sich unkooperativ verhielt. Als Soldat Schmidt und Rekrut Schattenruf in Marmoria ankamen, saß sie auf dem Weg zum Schrein und fragte, ob die Gardisten in einem Auftrag hier wären, als man dies verneinte und sagte man wollte nur nach den Marmorianern sehen, sagte sie “Dann gibt es hier nichts zu sehen”. Nach einigen Worten ihres Ehemanns Niklas Morgenstern erzählte sie jedoch, dass sie nur die Leiche von Aurelia mit Arthur Felljäger zusammen am Revansschrein gesehen hat, Samson Bock ließ die Beiden jedoch nicht durch.

Samson Bock ist als Wache in Marmoria tätig und sah am Tag des Mordes wie Aurelia die Treppen von der Schmiede zum Schrein runter lief.

Die Spuren deuten darauf hin, dass Aurelia in der Schmiede am Ofen, an welchem sie vermutlich gerade arbeitete, erstochen und danach entweder herein gefallen oder gestoßen wurde. Sie hat sich dann zum Revansschrein geschleppt, wo sie vermutlich verblutet ist. Erste-Hilfe Maßnahmen haben nicht geholfen.
Samson Bock habe von seinem Posten, im Bergheim, aus gesehen wie Aurelia sich die Treppe zum Revansschrein herunter schleppte. Daraufhin hat Bock seinen Posten verlassen und versucht Aurelia zu helfen. Als Rekrut Schattenruf und Soldat Schmidt in Marmoria ankamen hatte Bock noch immer, seit über einem Tag, wache an dem Schrein gehalten. Die Marmorianer Lya und Niklas Morgenstern zeigten ihnen den Ofen an dem das Unglück stattgefunden hat. An dem Ofen waren einige Gusseisen Klumpen, sowie eine Gussform und verbrannte Stoffstücke, außerdem roch es nach verbranntem Fleisch. Die verbrannten Stoffstücke führten aus der Schmiede raus bis zur Treppe. Während Soldat Schmidt Gavinrod Windwiegen befragte, suchte Rekrut Schattenruf nach weiteren Spuren, fand aber keine. 

Während der Befragung sagte Herr Windwiegen aus, er hätte nichts gesehen und nichts gehört. Später identifizierte er die Tatwaffe als die alte Waffe von Aurelia. Die neue Waffe, welche Windwiegen ihr gegeben hatte, gab sie ihm zurück. Soldat Schmidt durchsuchte ebenfalls das Zimmer, doch fand er nur ihren Gambeson und eine Planke welche lose am Boden lag, wohl ein Geheimfach. Wache Bock sagte zudem aus, dass er immer wieder sah, wie Aurelia eine Menge Spenden am Revansschrein verbrannte, was das fast komplett leere Zimmer erklärte. Nach der Durchsuchung des Zimmers kam auch noch Bürger Arthur Felljäger hinzu, welcher angab zum Tatzeitpunkt nicht in Marmoria gewesen zu sein.

Nachdem Soldat Schmidt und Rekrutin Schattenruf sich dann noch einmal am Tatort umsahen gingen sie zum Revansschrein, wo Wache Bock noch immer wache hielt. Er ließ sie durch, die Leiche war mit einem Tuch abgedeckt. Aurelias Leichnam lag auf dem Rücken, der Kopf war teilweise bis auf den Knochen abgebrannt und der Panzerbrecher durchstieß ihr Herz. Am Revansschrein war ebenfalls um die Leiche herum eine menge Blut, 2 blutige Stiefelabdrücke führten zu Wache Bock. Anzumerken ist: Weder in der Schmiede noch auf der Treppe lag Blut. Rekrut Schattenruf lief daraufhin zur Kirche und informierte Ordensritter Lind darüber, dass er den Leichnam der Verstorbenen abholen solle, welcher sich direkt auf dem Weg machte. Zurück in der Garnison berichteten Schattenruf und Schmidt dem Oberwachtmeister Leto Kynes von dem Vorfall, welcher sich direkt auf den Weg nach Marmoria machte um die Tatwaffe sicher zu stellen.

Gezeichnet,
(Schattenruf, Rekrut)

~ Von allen Welten die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher am schönsten ~
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18. Nebelmond, 1356 - Mord in Marmoria II.

Die Ermittlungen zu dem Todesfall von Marmoriamitglied Fräulein Aurelia sind abgeschlossen. Nachdem alle Beweise und Zeugenaussagen ausgewertet wurden ist klar, dass es sich um Selbstmord handelt.

Die Geschehnisse spielten sich folgendermaßen ab:

Mehrere Zeugen berichten, dass das Fräulein unmittelbar vor der Tat nahezu ihre gesamte Habe aus ihrem Zimmer trug und anschließend im Revanschrein versenkte. Zuletzt wurde sie von den Zeugen Olaf und Hammerkopf gesehen, als diese gerade beim Würfelspiel im Aufenthaltsraum des Bergheims waren. An den beiden musste sie zwangsläufig vorbei. Sie sahen Aurelia mit einem alten, schwarzen Umhang hinausgehen.

Am Ofen hat das Fräulein dann Eisennuggets eingeschmolzen und in eine Gussform gegossen. Das flüssige Metall wollte sie sich dann über den Kopf gießen. Jedoch muss sie von den Schmerzen zurückgeschreckt sein, weshalb sie die Form fallen ließ und der Großteil des Eisens auf dem Boden vor dem Ofen lag. Auch wenn sie beträchtlichen Schaden zufügten, waren nur wenige Reste an ihrem Kopf. Das erklärt jedoch den Geruch nach verbranntem Fleisch am Ofen. Der Umstand, dass niemand ihre Schreie hörte, lässt sich damit erklären, dass das Wasserrad der Schmiede in Betrieb war, was ihre Schreie übertönt haben könnte. Es ist nicht auszuschließen, dass sie es sogar selbst vor der Tat in Gang setzte. Selbst wenn das Rad nicht in Betrieb gewesen wäre, wäre es möglich gewesen, dass man sie im Bergheim schlicht nicht hörte, da das Heim im Berg liegt.

Da das Fräulein keine Hilfe wollte, ging sie auch nicht dorthin. Sie befürchtete sogar, dass Hilfe von dort kommen würde und ging deshalb zum Revanschrein. Vermutlich wollte sie sich - wie ihre Habe - dort hineinwerfen. Jedoch war durch die Vielzahl an "Spenden" das Feuer inzwischen erloschen. Auf dem Weg zum Schrein wurde sie von Wächter Samson Bock bemerkt, der darauf seinen Posten im Bergheim verließ, um nach ihr zu sehen.

Jedoch konnte Bock nichts mehr ausrichten. Denn während er noch auf dem Weg war, schlug das Fräulein gewaltsam ihren Panzerbrecher in eine Ecke des Schreins und klemmte ihn dort mit dem Knauf fest. Sie warf sich anschließend auf die Klinge, die ihr Herz durchbohrte. Am Tatort angekommen versuchte Bock zwar noch, das Fräulein irgendwie zu retten, jedoch war die Wunde zu schwerwiegend. Sie verblutete und fand so ihr Ende.

Gezeichnet,
(Schmidt, Soldat)
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03. Taumond, 1357 - Tiefgang

Gefreiter Schmidt wurde heute von Bürger Rothenstein angesprochen, da er auf dem Feld von Bauer Bergrecht festgestellt hatte, dass der Boden abgesackt war. Da dies in unmittelbarer Nähe des Kanalisationseingangs geschehen war, holte der Gefreite Soldat Korfling als Verstärkung hinzu und begab sich gemeinsam mit Rothenstein in die Kanalisation.

Der Zutritt erfolgte über die Untergrundtaverne. Zuvor hatte der Gefreite alle anderen Zugänge gerpfüt und festgestellt, dass sie weiterhin verstopft und keine Spuren zu finden sind. In der Kanalisation selbst hielt sich der kleine Trupp an den Wänden, um möglichst wenige Spuren zu hinterlassen und sie von anderen trennen zu können. Die betroffene Stelle konnte schnell ausfindig gemacht werden. 

Unweit des Ausstiegs (Richtung Stadt) war bei den Kanalarbeiten ein Hohlraum nach unten angelegt worden. Der Raum war bereits zuvor entdeckt worden und hat sich seitdem scheinbar nicht verändert. Direkt darüber liegt das Feld von Bauer Bergrecht. Der Zustand des Feldes war allerdings auch nicht neu, wie der Gefreite vermutete und Zugsführer Klammholder bestätigte. Der Gefreite beschloss dennoch, die Untersuchung durchzuführen.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Arbeiten bis zu diesem Punkt ausgeführt wurden, bis die Decke absackte. Danach wurde abgebrochen. Dies ist aber schon einige Monate her und der Boden wurde scheinbar nicht durchbrochen. Da dieses Rätsel also gelöst war, schaute sich der Trupp lediglich für einige Augenblicke nach Spuren um, wurde aber nicht fündig. So wurde die Kanalisation wieder durch den Zugang bei der Untergrundtaverne verlassen.

Rothenstein wurde fortgeschickt, worauf der Gefreite und der Soldat neuen Sand holten, um den vorherigen Zustand wiederherzustellen, so dass neue Spuren der Gesuchten "Arbiter" und "Hackle" sichtbar gemacht werden können, ohne mit den Spuren des Trupps verwechselt zu werden.

Gezeichnet,
(Schmidt, Gfr)
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((Das Wachbuch der Stadtwache zu Neu Corethon ist derzeitig nicht an seinem rechtmäßigen Platz vorzufinden. Aus diesem Grund können die zurückliegenden Einträge zu diesem Zeitpunkt nicht im Rollenspiel nachverfolgt werden!))


*An dem üblichen Ort des Garnisonsgeländes, an dem ansonsten ein dick gefülltes Wachbuch liegt, finden sich nun lose Klebezettel, welche zusammengepuzzelt so etwas wie einen Wachbucheintrag ergeben*

11. Taumond, 1357 - Gestohlenes Wachbuch

Soldat Blass führte seinen nächtlichen Wachdienst als derzeitig eingesetzter Kerkerwart vor dem Kerkereingang fachgerecht aus. Einige Stunden nach Mitternacht, es herrschte Schneefall vor, fiel dem wachhabenden Soldaten direkt in Blickrichtung ein huschender Schatten an den Mauern des Burgfrieds oberhalb der Stallungen auf. In leichte Alarmbereitschaft versetzt, zückte Soldat Blass seine Sturmlaterne und begann der Sichtung nach bestem Gewissen nachzugehen.

An den Treppen zum Burgfried stieß er dabei auf frische Fußspuren im Schnee, die ihn bereits nach wenigen Metern auf eine ihm Unbekannte, da völlig vermummte Gestalt, zusammenstoßen ließ. Sofort stieß er einen lauten Alarmschrei aus, um damit den Allgemeinen Alarm an die umgebenen Wachmannschaften im Garnisonskomplex weiterzugeben. Die ertappte Gestalt begann als Reaktion die Flucht anzutreten, augenscheinlich führte sie unter ihrem ausgebeulten Mantel einen dickeren Gegenstand mit sich. Soldat Blass nahm die sofortige Verfolgung auf und befahl dem Maskierten mehrfach, sich sofort zu ergeben und den Kampf gegen das Gesetz einzustellen. Tragischerweise ist zu vermelden, dass diesem Befehl nicht nachgekommen worden ist!

Soldat Blass stürmte den Mauerpfad links an dem Burgfried an dem Dach der Stallungen vorbei und schließlich auf das Vordach der Schmiede Richtung Westen hinterher. Dabei warf der Verfolgende mutmaßlich etwas Glänzendes hinter sich her, jedoch konnte Blass im Eifer des Gefechts nicht genau ausmachen, worum es sich dabei gehandelt hat. Der Eindringling stürzte unsachgemäß den westlichen Teil der Garnisonsmauer Richtung Meer hinunter - Soldat Blass tat es ihm leider in noch unsachgemäßerer Manier ebenfalls gleich.

Der Soldat rappelte sich aus dem Schnee auf und setzte die Verfolgung mit vollem Eifer fort! Die Verfolgung führte nun am abseitigen Strandabschnitt eng an den Mauern Richtung Norden entlang. Der Schurke warf erneut mit Gegenständen, die nun als Krähenfüße identifiziert worden sind, vor die Stiefel des verfolgenden Soldaten Blass. Jener konnte jedoch mit viel Reaktionsvermögen diesem tätlichen Angriff auf seine feinen Füße entgehen. Nachdem der Eindringling weiterhin nicht den recht eindeutigen Anweisungen Folge leistete, begann Soldat Blass nach einer letzten Warnung das Feuer mit dem Langbogen zu eröffnen. Trotz Dunkelheit und Schneefall kann Soldat Blass vermelden, den Schurken in voller Breitseite von hinten mit einem Pfeil erwischt zu haben! Er möchte hier ausdrücklich hervorheben, wie stolz er darauf ist.

Doch in diesem Moment, als das Schicksal sich endlich dem verlängerten Arm des Gesetzes erbarmt hatte, haute der nächste Schicksalsschlag mit voller Wucht in die Fresse von Soldat Blass rein. Der hinterhältige Eindringling bestand Offenkundig nicht nur aus einer einzelnen Person - möglicherweise haben wir es hier erneut mit einer Bande zu tun. Denn in dem Moment, als der Soldat an der Ecke eines Mauerabschnittes den Pfeil von der Sehne flitzen ließ und den Schurken durchbohrte, traf ihn von hinten ein überaus feiger Schlag auf den Hinterkopf. An dieser Stelle endet das Erlebte von Soldat Blass, weil ihn jener Schlag in die Besinnungslosigkeit warf.

Wenige Minuten später wurde der bewusstlose Soldat am gefrorenen Strandabschnitt von Soldat Wolfram ausfindig gemacht und medizinisch versorgt. Die vom Alarmruf aktivierte Wachmannschaft begann weitläufig das Garnisonsgelände abzusuchen und den Spuren des Geflüchteten nachzustellen. Jedoch ohne Erfolg, die Spuren im Schnee endeten bereits zu Beginn des eingefrorenen Meereises. Auch der anziehende Schneesturm machte eine weitere Verfolgung nach Einschätzung der aktiven Wachmannschaft aussichtslos.

Bislang wurde als einzig gestohlener Wertgegenstand das hiesige Wachbuch der Garnison zu Neu Corethon vermeldet. Soldat Blass sollte nach Behandlung durch den Medikus in Kürze wieder einsatzfähig sein. Weitere Ermittlungen und ein Fahndungsbefehl steht noch durch die Rückmeldung mit den Vorgesetzten aus.

Gezeichnet,
(BLASS, Sdt)
[Bild: htdU44b.gif]
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*dieser Eintrag wurde von Anton auf einer Schriftrolle verfasst, die er in seinem Zimmer in der Kaserne verwahrt. Er wird sie jedem Mitglied der Truppe auf Wunsch vorzeigen und sie über deren Existenz auch informieren*

21. Taumond, 1357 - Gestohlenes Wachbuch II.

Gefreiter Schmidt ging heute dem von Soldat Blass gemeldeten Raub des Wachbuches nach. Zunächst ließ er sich von Blass den Tatort zeigen und begann von dort den Fall zu rekonstruieren. Es wurden links vom Aufang zum Burgfried die erwähnten Krähenfüße entdeckt und sichergestellt. Blass führte Schmidt bis zu dem Punkt, an dem er niedergeschlagen wurde. Jedoch waren aufgrund der stetigen Schneefälle nur wenige Spuren zu finden.

Der Gefreite entdeckte jedoch unter etwas Schnee rote und pinkfarbene Flecken, die von dem getroffenen Täter stammen müssen. Der Gefreite befragte die Mannschaft des in der Nähe gelegenen Schiffes, ob sie etwas bemerkt hatten. Jedoch waren sie zur Tatzeit wohl unter Deck und ruhten, weshalb nichts bemerkt wurde. Erschwerend hinzu kommt, dass es in der Tatnacht wohl stürmisch und die Sicht damit begrenzt war.

Der Gefreite ging daher einer Ahnung nach und testete die Tragfähigkeit des vereisten Meeres und stellte fest, dass es ihn in voller Rüstung problemlos trug. So überquerte er vorsichtig das Hafenbecken bis zur Werft, wo er die anwesenden Arbeiter befragte. Auch sie hatten jedoch nichts bemerkt.

Da der Gefreite davon ausgehen musste, dass die Gesuchten ausser Sichtweite bleiben wollten, zog er weiter über das Packeis und wurde schließlich in der Nähe des Leuchtturms fündig. Reste von Blut befleckten das Eis und führten den Gefreiten schließlich zur Fischzucht des Ordens. Am Strand verlor sich die Blutspur, jedoch konnte der Gefreite folgern, dass die Gesuchten nicht am Herrenhaus vorbeiziehen, sondern am Ufer bleiben würden. Auf Höhe der Gruft nahm der Sichtschutz zu und die Dichte an Bevölkerung ab.

Nicht weit von der Gruft entfernt fand der Gefreite schließlich einen letzten Blutfleck, sowie einen danebenliegenden Pfeil. Er war bis zum Stiel in Blut getränkt, was darauf schließen lässt, dass Blass einen ordentlichen Treffer gelandet haben muss. Der Getroffene muss sich hier versorgt haben, bevor er weiterzog.

Ab hier wird es jedoch unklar, wie die Gesuchten weiter vorgingen, denn der Gefreite konnte nicht ausmachen, wieviele Menschen von diesem Punkt wirklich weitergezogen sind. Die Spur führte Richtung Osten, worauf der Gefreite Soldat Korfling OHNE Warnsignal zu sich holte und die Ruine in der Nähe des Drygore-Geländes untersuchte. Jedoch war jene offensichtlich verlassen und verstaubt.

Darauf wurde flüchtig das Wrack hinter dem Marcos-Schrein geprüft. Auch dieses war verlassen.

Eine Befragung des alten Mannes hinter dem Drygore-Gelände führte ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg.

Da dem Gefreiten keine weiteren Verstecke in der Gegend bekannt sind, ging er einer anderen Vermutung nach und machte sich mit Korfling auf zum Nordtor, wo er Zugsführer Jürgen Klammholder befragte. Dieser gab an, zur Tatzeit Nachtdienst gehabt zu haben und sich seit dem jüngsten Mordfall Aufzeichnungen zu machen. Jene prüfte er und sagte aus, dass jemand zur passenden Zeit durchs Nordtor kam. Es handelte sich um eine Person, die in eine Kapuze gehüllt war. Sie war wegen des Sturms schwer zu erkennen, schien aber einen gesunden Eindruck zu machen. Zumindest torkelte sie wohl nicht. Der Zugsführer sagte, es könne sich bei der Person aber durchaus auch um ein Mitglied Marmorias, oder einen Arbeiter gehandelt haben.

So zog der Gefreite in die Stadt, wo er schließlich auf Karsten Schreiner stieß und jenen befragte. Jedoch ließ jener nicht nur eine eher feindselige Haltung gegenüber der Wache erkennen, sondern konnte auch keine nützlichen Angaben machen.

Die Spur schien also zu Ende, doch der Gefreite ging einer letzten Ahnung nach und prüfte den Zugang zur Kanalisation bei der Untergrundtaverne. Dort fand er Spuren im verteilten Sand. Dieser war erst kürzlich von Schmidt und Korfling neu ausgestreut worden (siehe Eintrag vom 3. Taumond - Tiefgang). Der Gefreite und der Soldat machten sich darauf kampfbereit und wollten gerade die Kanalisation betreten, als hinter ihnen Bürger Bertrand Tamruk auftauchte, der die Untergrundtaverne gepachtet hat. Er hatte keine Beobachtungen zu den Spuren zu vermelden, bot sich jedoch als Hilfe an. Um ein paar zusätzliche Augen und gegebenenfalls Unterstützung zu haben, gestattete der Gefreite dem Bürger, die Wache zu begleiten. Der Gefreite ging voran, gefolgt von Tamruk, dann kam Korfling. So konnte sichergestellt werden, dass der Bürger stets unter Beobachtung stand und vor Gefahren möglichst sicher war.

Um die folgende lange Suche nicht unnötig aufzublasen, sei sie folgendermaßen kurz zusammengefasst:
Die Täter haben unsere eigene Strategie gegen uns verwendet. Fast überall im Untergrund ist der Sand aufgewirbelt. Dies wurde vermutlich bewusst getan, um Spuren zu verwischen. Denn es gibt nun zwar viele, jedoch sind sie absolut wertlos, da lediglich zu erkennen ist, dass jemand durchkam, aber nicht wieviele Personen es waren und wohin sie gingen.

Die anderen Zugänge zur Kanalisation sind weiter verstopft und unterhalb der Müllhalde war der Sand nicht aufgewirbelt. Dort wurde sie also nicht verlassen. Die Zugänge zur Stadtverwaltung und zum Lager weisen zwar Spuren auf, sind aber unbehelligt geblieben. Auch der Zugang zu dem, was wohl Minenschächte waren, ist nicht aufgewirbelt.

Die einzig halbwegs plausible Spur führt zu dem schmalen Gang, welcher zum Loch in das Lager der Untergrundtaverne führt, welches bereits vor einiger Zeit entdeckt wurde. Jedoch kommt man von dort lediglich wieder durch die Taverne hinauf. Dieser Pfad wäre vermutlich lediglich als alternative Fluchtroute zu gebrauchen. Tamruk gibt an, nichts von dem Loch in sein Lager gewusst zu haben.

Der Gefreite beschädigte bei der Suche versehentlich das Pflaster beim Gemeindehaus, als er versuchte zu prüfen, ob sich die Decke anheben lässt. Dieser Schaden wurde noch am selben Tag von ihm repariert.

Der Trupp verließ schließlich die Kanalisation, worauf Korfling zu seinem Posten zurückkehrte und Tamruk seiner Wege ging. Der Gefreite prüfte darauf noch den Kohlekeller des Gemeindehauses, wurde aber auch hier nicht fündig und kehrte zum Burgfried zurück.

An der Zugbrücke traf er auf Rekrut Schattenruf, die sich als vorübergehend dienstuntauglich meldete, da sie bei einer Expedition mit dem Orden in die Silberhöhlen schwer verletzt wurde. Sie meldete außerdem, dass sie vor kurzem im Aufenthaltsraum der Kaserne Zigarrenstummel fand, die ihr verdächtig vorkamen. Dies ist etwa 2 Wochen her, was zur Tatzeit passt. Am heutigen Tage fand sie weitere Stummel auf dem Weg zum Hafen beim Lager der Stadtverwaltung. Der Gefreite vergleichte die Stummel und stellte fest, dass sie identisch sind. Es handelt sich um Zigarren, welche aus Al'Bastra stammen. Dem Gefreiten ist nicht bekannt, ob jemand in der Truppe Zigarre raucht, weshalb unklar ist, ob ein Zusammenhang zum Wachbuchraub besteht. Die Stummel wurden aufgehoben und mit den anderen Funden in die Asservatenkammer verbracht.

Der Gefreite warf einen Blick in seinen Spind, konnte aber nicht feststellen, dass etwas fehlen würde. Das selbe gilt für sein Zimmer. Es wird dennoch jedem Kameraden dringend angeraten, seine Habe und seine Ausrüstung zu prüfen!

Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Gezeichnet,
(Schmidt, Gfr)
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