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Das Wachbuch

#61
12. Wolfsmond 1355 - Der Große Graben VII.

Die Arbeiten am Graben kommen weiter gut voran. Die Zugbrücke ist fertiggestellt und funktionsfähig. Die Maurerarbeiten an den Seitenwänden wurden forgesetzt. Der Rekrut benötigt nun aber eine Entscheidung eines Vorgesetzten, bevor auch der Grund gemauert werden kann. Nach aktueller Planung wird sich der Graben nicht vollständig leeren lassen, aufgrund von verschiedenen Tiefen. 

Es muss nun entschieden werden:
I. Ob der momentane Zustand genügt, so dass lediglich genug Wasser abgelassen werden kann, um Überfluss zu vermeiden. Wobei jedoch immer ein Rest zurückbleiben wird. 

II. Oder ob gewünscht ist, dass der Graben komplett geleert werden kann. Was voraussetzt, dass die Tiefe des Grabens durch Aufschütten reduziert wird, um ihn eben zu machen.

Anmerkung zum Schmiedetor:
Der Hauptmann hat das Tor abgenommen. Soldat Korfling wird daher Bürger wieder passieren lassen.

Anmerkung für den Gefreiten Darion Brandt:
Der Hauptmann ordnet an, dass der Gefreite sich auf einen Prozess wegen der Strafsache des Fräuleins Zahir vorbereiten möge.

Gezeichnet,
(Schmidt, Rekr)
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#62
26. Wolfsmond 1355 - Stollen in der Stadt I.

Rekrut Schmidt prüfte heute auf Bitten des Bürgers Paddy McGlinchey dessen Stollen, der von seinem Haus "am Schmiedetor 1" in die Tiefe verläuft.

Der Stollen wurde vom Rekruten in einem allgemein verwahrlosten Zustand vorgefunden und ist offenbar seit Jahren nicht gewartet worden. Weshalb der Rekrut dem Bürger McGlinchey empfahl, den Stollen zunächst zu sichern, bevor er ausgebeutet werden kann.

Am Ende einer Sackgasse wurden alte Knochenreste eines Menschen entdeckt. Der Bürger wird sich an den Orden wenden, um die arme Seele zur letzten Ruhe betten zu lassen.

Weiter unten wurde ein Raum entdeckt, in dem sich eine merkwürdige Apparatur befand. Sinn und Zweck der Vorrichtung konnten weder der Rekrut, noch McGlinchey ergründen. Sie besteht aus einer seltsamen Mischung an Altmetallen, mechanischen Komponenten und Rohren. Der Rekrut untersagte darauf, diesen Raum zu betreten und empfiehlt, die Vorrichtung, samt dem Raum, von Handwerkern überprüfen zu lassen. Insbesondere, weil die Stützen im Raum teils abgebrochen, oder verkohlt sind.

Aus jenem Raum führt ein Stollen, der in dichte Spinnweben gehüllt ist. Er wurde nicht weiter verfolgt. Außerdem steht ein wartungsbedürftiger Kran in dem Raum, der in einen Stollen weiter unten führt. Eine ausrollbare Leiter daneben wurde nicht genutzt, aus Bedenken um deren Zustand.

Der Rekrut empfiehlt eingehende Untersuchungen des Abschnitts. Der Rest der Mine scheint auf den ersten Blick, abgesehen von der Baufälligkeit, nicht problematisch.

Gezeichnet,
(Schmidt, Rekr)
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#63
6. Taumond, 1355 - Befehl: Rechnungslegung

Ab sofort sind sämtliche Rechnungen, die der Stadtwache Neu-Corethon gestellt werden im Wachbuch einzutragen, mit der Höhe des Betrags, der Art der durchgeführten Arbeit und dem Namen samt Dienstgrad des Soldaten, der die Arbeit veranlasst hat. So kann der Kommandant der Stadtwache den Rechnungsbetrag bereits vorbereiten oder anderweitige Befehle bezüglich der Arbeit erteilen, was sicherstellen soll, dass die Handwerker die Entlohnung schneller bekommen sollen.

Es dürfen nur Soldaten in ihrer jeweiligen Funktion Arbeiten eigenständig veranlassen (Beispiel: Rüstmeister veranlasst Werkzeugreparatur, Garnisonsmedikus bestellt neue Verbände etc.). Bei dringendem Handlungsbedarf oder bei zugewiesenem Bauvorhaben dürfen auch Mannschaftsdienstgrade Arbeiten veranlassen. Die Zahlungsauslieferung erfolgt über zuständige Unteroffiziere, bei Abwesenheit über den Anwesenden mit dem höchsten Mannschaftsdienstgrad.

Gezeichnet,
(KYNES, OWm)
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#64
7. Taumond 1355 - Hoher Besuch

An der Zugbrücke wurde heute ein Mann namens Ridhay Ainsley vorstellig. Er wies sich dem Rekruten Schmidt mit einem goldenen Siegelring des kaledonischen Königs Johann II. als sein Gesandter aus. Er ersuchte eine geeignete Unterbringung und zu diesem Zweck ein Gespräch mit einem Vertreter des Adels.

Unsicher, ob der Legitimität des Anspruchs, holte Rekrut Schmidt Hauptmann von Pforten dazu. Dieser prüfte Ainsley eingehend und befahl dem Rekruten darauf, ein geeignetes Lager für die Nacht bereitzustellen. Bedauerlicherweise waren nur die Notunterkünfte im Untergeschoss frei, mit denen sich Ainsley aber zum Glück einverstanden zeigte. 

Rekrut Schmidt wurde befohlen, am nächsten Tag bei Stadtverwalter Brutus Walter eine geeignete dauerhafte Unterbringung zu ersuchen.

Gezeichnet,
(Schmidt, Rekr)
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#65
9. Taumond 1355 - Verwaltungsangelegenheiten I.

I.
Rekrut Schmidt hat mit Stadtverwalter Brutus Walter vereinbart, dass der Abgesandte des kaledonischen Königs Johann II. - Ridhay Ainsley - im Ratsgebäude untergebracht wird. Er verbleibt allerdings unter der Obhut der Stadtwache, da Stadtverwalter Brutus Walter darauf bestand, er habe nicht genug Zeit, sich um den Abgesandten zu kümmern. Es muss zudem ein Nachschlüssel für das Ratsgebäude angefertigt werden, um Ainsley ungehinderten Zugang zu gewährleisten. Der Rekrut wird sich zu diesem Zweck an Bürger McGlinchey wenden.

II.
Es kann damit begonnen werden, den Graben mit Wasser zu füllen. Die Schleuse muss zwar noch eingebaut werden, allerdings besteht kein Anlass, bis dahin nicht mit dem Füllen zu beginnen. In Ermangelung besserer Möglichkeiten muss wohl Meerwasser in Fässern herangeholt und in den Graben geschüttet werden. Rekrut Schmidt bat unterdessen Soldat Blass darum, die Baustelle des Abflusses auf der dem Meer zugewandten Seite der Mauer zu bewachen, da sie eine mögliche Schwachstelle darstellt. Ihm wurde angeraten, einen gewissen Sicherheitsabstand dabei einzuhalten.

III.
Rekrut Schmidt erstand für die Arbeiten am Abfluss des Grabens, in seiner Funktion als Pionier, bei Landwirt Famus Bergrecht einige Ziegel, welche jener nicht benötigte. Bergrecht wird dazu eine Rechnung stellen.

Es wurde folgendes vereinbart:
Leistung/Produkt:       38x Steinziegel
Preis:                        3 Silberlinge / Stk
Gesamtbetrag:           114 Silberlinge
Auftraggeber:            Anton Schmidt (Rekrut / Pionier).

Gezeichnet,
(Schmidt, Rekr)
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