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Das Wachbuch

26. Grasmond, 1359 - Angriff der Nickelnuggetbande

Protektor Lind überbrachte Korporal Schmidt am 24. Grasmond eine Flaschenpost, die er auf der Insel Corethon bei einer Expedition ausfindig machte. Die Flaschenpost wurde unmittelbar nach der Rückkehr nach Neu Corethon überbracht und enthielt eine Warnung. Eine Person namens „Theodora“ schreibt darin, sie sei Gefangene der Nickelnuggetbande. Eben jene plane zudem einen Angriff auf den Anleger Marmoria der Leändischen Handelskompanie am Abend des 25. Grasmonds. 

Der Korporal eilte daraufhin sogleich zur Gouverneurswache Siegfried Ried, um den Gouverneur zu warnen, da jener an eben jenem Datum zur beschriebenen Zeit einen Ausritt zum Ziel der Piraten angestrebt hatte. Ried jedoch zögerte, den Gouverneur zu warnen, da er seinen Zorn fürchtete. Man einigte sich also darauf zunächst weitere Informationen einzuholen und Vorbereitungen zu treffen und danach zu entscheiden, ob man dem Gouverneur wirklich von seinem Ausritt abrät.

Der Korporal wurde daraufhin in der Stadt von Bürger Tristan Haggler angesprochen, der einen Auftrag der Gilde der Kartographen angehen wollte und einen Kapitän brauchte. Das Ziel waren die Nebelmondinseln. Der Korporal willigte ein das Schiff zu steuern, denn ihm war bekannt, dass dort gelegentlich Piraten die freie Taverne aufsuchen und daher eine gute Aussicht bestand, Informationen über den Angriff zu beschaffen. In seiner Abwesenheit wies er die Rekruten Fuchs und Grau an Vorbereitungen für den Angriff zu treffen. So wurden unter anderem das Katapult und eine Kanone in der Nähe des Ziels verborgen und Soldat Beule zur Aufsicht dort abgestellt. Protektor Lind unterdessen benachrichtigte Stadtverwalter Brutus Walter und Boris van de Pas von der Handelskompanie. Jener konnte auch ein wahrscheinliches Motiv für den Überfall nennen: Ein Schiff der Kompanie, das Vorräte aufstocken will.

Der Expedition zu den Nebelmondinseln gelang es tatsächlich, ein Mitglied der Nickelnuggetbande in der Taverne anzutreffen und in Gewahrsam zu nehmen. Es handelt sich um einen Bootsmann namens Pedro. Jener zeigte sich bei einem Verhör durch Korporal Schmidt, Rekrut Rothenstein und Ordensritterin Meyer enorm kooperativ und beantwortete alle Fragen scheinbar wahrheitsgemäß und ohne jegliches Widerwort. Er gab unter anderem an, auf den Nebelmondinseln zurückgelassen worden und kein Teil der Mannschaft mehr zu sein. Ihm zufolge bestehe die Mannschaft aus 10 bis 30 Mann und das Schiff verfüge über ein  halbes Dutzend Kanonen. Auf die Bürgerin Theodora angesprochen entgegnete der Gefangene, eine Person dieses Namens sei ihm nicht bekannt, aber er sei ohnehin kaum in Dinge eingeweiht. Es gebe aber gelegentlich Gefangene, unter anderem auch Frauen. Er schloss nicht aus, dass die Bürgerin an Bord sein könnte. Tongebend in der Mannschaft ist wohl nicht der Kapitän, sondern der erste Maat, genannt "Nugget".

Durch diese Informationen in seiner Entscheidung bekräftigt eilte der Korporal zu Gouverneurswache Ried und riet ihm nun endgültig, dem Gouverneur anzuraten seinen Ausflug verschieben zu lassen. Ried willigte ein, mahnte jedoch an, dass der Gouverneur vermutlich zornig sein würde, doch das konnte in Anbetracht des Sicherheitsrisikos für sein Leben lediglich zur Kenntnis genommen, aber nicht berücksichtigt werden.

Die Bürger Neu Corethons wurden bereits vor dem Verhör zum Burgfried gerufen, um vor dem Angriff gewarnt zu werden. Die Reservisten wurden auf Grundlage der Wehrpflicht eingezogen. Darüber hinaus meldeten sich auch zahlreiche Freiwillige. Einzig die Bürger Salujah und Tamruk zogen es vor in der Stadt zu bleiben, was ihnen gewährt wurde. Als Sicherheitsmaßnahme wurde eine Ausgangssperre ausgerufen und die Stadt abgeriegelt.

Das Schiff der Stadtwache – die „Edelweiß“ – wurde angewiesen in der Nähe des Zielorts zu patrouillieren. Das Schiff von Bürger Lorenzo di Cervino wurde angewiesen bei der Silberlegion zu warten und bei Bedarf Unterstützung zu gewähren. Diese blieb jedoch aus, weswegen der Bürger auch noch befragt werden muss.

Als die Dämmerung einsetzte lag die Stadtwache in Begleitung des Ordens und der Freiwilligen bereits im Gestrüpp nahe des Piers auf der Lauer und harrte den Angreifern. Mit Einbruch der Dunkelheit legte das Schiff der Kompanie am Dock an und nur wenig später traten auch die Angreifer in Erscheinung. Als sie gerade am Strand landeten gab Korporal Schmidt den Schießbefehl, worauf Soldat Beule mit dem Katapult dem Schiff der Nickelnuggetbande einen schweren Treffer versetzte.

Es entbrannte sogleich eine heftige Schlacht. Die Piraten waren stark bewaffnet – insbesondere mit Pulverwaffen. Große Probleme bereitete vor allem ein Pirat, der eine kleine Schiffskanone auf dem Rücken trug und so zu einer mobilen Artillerie wurde. Er hatte Ladehelfer bei sich, was es ihm ermöglichte wieder und wieder die Reihen der Verteidiger schwer zu treffen. Unter anderem wurde das Katapult schwer getroffen und ist daher nicht mehr einsatzbereit. Rekrut Grau wurde ebenfalls schwer getroffen, ist laut Garnisonsmedikus Rothenstein allerdings glücklicherweise auf dem Weg der Besserung.

Das Gefecht tobte stundenlang. Während die Wache mit dem Orden und den meisten Freiwilligen im Sand der Dünen mit den Piraten rang, leistete Marmoria Unterstützungsfeuer von einer nahen Klippe. Dies wurde jedoch unterbrochen, als die mobile Artillerie der Piraten die Klippe traf und den Trupp zersprengte. Verluste waren keine zu beklagen, doch der Trupp war nun zu sehr damit beschäftigt, sich selbst zu retten. Kompanie-Mitarbeiter Tobias Rieepen wollte zunächst die Flucht ergreifen, griff dann allerdings doch in den Kampf ein und unterstützte die Verteidiger mit geradezu fanatischem Eifer.

Gedeckt durch eine schlagkräftige Truppe gelang es einer kleinen Gruppe von Piraten dennoch den Kontor der Kompanie auszuräumen. Als die Verteidiger endlich im Begriff waren die Überhand zu gewinnen, begann der Ozean zu sprudeln. Aus den Wogen streckten sich plötzlich gewaltige Tentakel hervor, die dem Schiff der Stadtwache schwer zusetzen. Die Edelweiß fand sich nun zwei Gegnern gegenüber – dem Schiff der Nickelnuggetbande und dem Untier, das Kraken genannt wird. Doch damit endeten die Probleme lange nicht, denn plötzlich feuerte das Schiff der Nuggetbande auf den Strand, als Korporal Schmidt dem Kapitän gerade einen schweren Treffer versetzte. Zwischen den beiden landete ein Geschoss im Sand, dass der Korporal sofort als Götze des Erzdämonen Soahr erkannte. Scheinbar identisch mit dem, der beim „Minen von Marmoria“-Vorfall vernichtet wurde. Der Kapitän lachte höhnisch auf, sagte das sei nun das Problem der Verteidiger und trat den Rückzug an.

Noch während die Piraten zu fliehen versuchten, erhoben sich am Strand zwei Fischmenschen aus den Fluten. Einer davon war mit einem Dreizack bewaffnet und ging sowohl auf die Piraten, als auch die Verteidiger los. Der zweite trug eine Art Buch bei sich, das er auf und ab wedelte. Der Anblick der widerwärtigen, unheiligen Wesen war für manche Bürger offenbar zu viel und löste eine Panik aus. Soldat Beule brach in einem Anflug von Wahnsinn zusammen, was einer der letzten Piraten nutzen wollte. Der Korporal versuchte darauf, seinem Kameraden zu Hilfe zu eilen, wurde allerdings von dem Fischmenschen mit dem Buch mit einem Zauber belegt. Er verwandelte die Lungen des Korporals in eine Salzwasserquelle, weshalb er an Land zu ertrinken drohte und bewusstlos zusammenbrach.

Es gelang den Verteidigern unter der Führung von Protektor Lind allerdings das Wesen abzulenken, so dass es ablassen musste. Den entscheidenden Ausschlag gab hierbei wahrscheinlich ein hervorragender Schuss mit der Armbrust durch Ordensritterin Meyer. Als die Lage gerade anfing halbwegs kontrollierbar zu werden tauchte ein weiteres Untier am Steg auf. Ein gewaltiger, vierbeiniger Fischmensch mit einer Art Laterne auf dem Kopf und gewaltigen Kiefern preschte mit der Stärke von 10 Pferden zu Protektor Lind, der den Götzen an sich nehmen wollte. Als der Protektor den Götzen über das Wesen werfen wollte, geriet er jedoch mit seiner Hand in den Schlund der Bestie. Es verbiss sich in seinen Arm und schluckte das Unheiligtum hinunter. Daraufhin nutzte es seine finstere Macht und immobilisierte sowohl Bürger di Cervino, als auch Rekrut Rothenstein. Letzter beklagt seitdem einen massiven Kräfteverlust. Rekrut Fuchs hatte scheinbar ebenfalls mit den Auswirkungen eines Zaubers zu ringen, da sie in Wahnsinn verfiel. Letztlich gelang es ihr allerdings glücklicherweise durch ihre Willenskraft wieder die Kontrolle zu gewinnen.

Sämtliche Bürger und Kirchenmitglieder bemühten sich, dem Untier zuzusetzen, doch es zeigte kaum eine Reaktion. Im Gegenteil traf es Soldat Beule sogar noch hart genug, um ihn bewusstlos zu schlagen, nachdem jener ihm einen scheinbar guten Treffer versetzt hatte. Protektor Lind verlor schließlich das Bewusstsein und drohte ins Meer geschleift zu werden. Bürger Al’Faris sprang ihm sogleich zur Seite und versuchte ihn aus dem Schlund der Bestie zu ziehen. Der inzwischen wieder erwachte Korporal kam ihm zu Hilfe, doch das Wesen erwies sich als zu stark und zerrte das Trio weiter mit sich. Der Fischmensch mit dem Dreizack zwang den Korporal darauf außerdem von Lind abzulassen, wurde dann aber erlegt. Rekrut Grau gelang es dann auch endlich mit einem gezielten Wurf einer Pike das große Fischwesen zu töten.
Doch der Protektor blieb gefangen und das Wesen rutschte ins Meer. Ordensritterin Meyer, Bürger Al’Faris, Rekrut Rothenstein, Korporal Schmidt und Bürger di Cervino warfen sich darauf in die Fluten und mit gemeinsamer Anstrengung gelang es ihnen endlich den Protektor zu befreien. Da der Magier die Flucht ergriff, waren die verbliebenen Fischmenschen damit ausgelöscht, die Piraten jedoch hatten das Chaos genutzt und konnten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung entkommen.

Die vermisste Bürgerin Theodora wurde während des Kampfes bewusstlos an den Strand gespült. Sie ist zu den Umständen ihres Verschwindens und ihres Auftauchens zu befragen, sobald es möglich ist.

In Anbetracht der Schäden an ihrem Schiff und den massiven Verlusten, die sie durch die Verteidiger, die Fischmenschen und den Kraken einstecken mussten können die Piraten nicht weit gekommen sein. Die Besatzung der Edelweiß vermeldet, dass das Schiff der Bande ohnehin nicht besonders stark und in keinem guten Zustand war, ehe die Schlacht überhaupt begann. Ohne den Angriff des Kraken wäre es auch kein Problem gewesen, mit ihm fertig zu werden. Die Edelweiß hat den Kampf überstanden, was in Anbetracht der Umstände als herausragende Leistung gewertet werden muss. Der Preis dafür ist jedoch, dass das Schiff bis auf weiteres nicht mehr einsatzbereit ist. Die Besatzung ist zum Glück mit relativ glimpflichen Verletzungen davongekommen. Rumpf und Segel haben dagegen massive Schäden erlitten. Die Waffen wurden leicht beschädigt.



Abschliessendes Urteil des Korporals zur Mission:

Es gelang zwar, das Leben der Kompaniemitarbeiter am Dock und an Bord des Schiffes zu bewahren, jedoch haben die Piraten - wenn auch mit immensen Verlusten -  ihr Ziel erreicht und konnten mit ihrer Beute entkommen. Die Mission ist daher als Fehlschlag einzustufen, wofür der Korporal die Konsequenzen tragen wird.

Zum weiteren Vorgehen wird angeraten, die Bergung und Vernichtung des Götzen – sofern nicht bereits geschehen – der Kirche zu überlassen. Es ist hochgradig besorgniserregend, dass die Piraten ein solch abartiges Artefakt an Bord hatten und es scheinbar wie eine Waffe gegen uns genutzt haben. Eine Verfolgung der Angreifer ist wegen der Schäden an der Edelweiß im Moment nicht möglich und durch die Gegenwart des Kraken in unseren Gewässern auch nicht ratsam. Es bleibt abzuwarten ob das Untier weitergezogen ist, oder hier verweilt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es vom Götzen angezogen wurde. Die Schifffahrt lässt sich schwerlich verbieten, jedoch sollte ein jeder Kapitän auf der Insel gewarnt werden – ebenso wie die nahegelegenen Kolonien.

Korporal Schmidt, Soldat Karl Beule, sowie die Rekruten Fuchs und Grau wurden von Garnisonsmedikus Rothenstein für 9 Tage für nicht dienstbereit erklärt. Für ihn selbst liegt keine Empfehlung vor.


Gezeichnet,
(Schmidt, Kpl)
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12. Weidemond, 1359 - Angriff der Nickelnuggetbande II.

Bürgerin Doris Fabre überbrachte Korporal Schmidt heute die Bestätigung, dass beim Angriff der Nickelnuggetbande ein Mitglied der Handelskompanie entführt worden ist. Es handelt sich um einen Mann namens Ameen de Vonk.

Er wird beschrieben wie folgt:
  • Alter: "beste Jahre"
  • Haare: Ähnliche Farbe wie die von Kpl. Schmidt (dunkelblond)
  • Größe: Etwa entsprechend dem Kpl.
  • Kleidung: Kompanie-Uniform
  • Sonstige Merkmale: Bart

Die Handwerksgilde Marmoria hat angekündigt, der Stadtwache bei der Reparatur der Edelweiß zu helfen, sobald die Auswertung des Schadens abgeschlossen ist. Einzige Bedingung dafür ist, dass die Gilde bei der Jagd nach den Piraten dabei sein darf. Bürgerin Fabre stellte zudem die Hilfe der Handelskompanie in Aussicht. Es wird angeraten, die Arbeiten unter die Aufsicht von Soldat Schiffbauer zu stellen. 

Gezeichnet,
(Schmidt, Kpl)
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28. Grasmond, 1359 - Angriff der Nickelnuggetbande III.

Rekrut Rothenstein meldet die Verletzten bis auf ihn selbst wieder voll dienstfähig. Er selbst muss sich leider nach wie vor auf leichten Dienst einschränken, nachdem er wie Bürger Lorenzo Cervino eine längerfristige Schwächung durch dunkle Magie erlitten hatte, die sich nur langsam besserte. Protektor Lind durfte sich zur Magie selbst nicht äußern, konnte die lange Genesungszeit aber mit all seiner Erfahrung bestätigen. Rekrut Rothenstein ist in seiner Funktion als Garnisonsmedikus voll dienstfähig, in seiner Funktion als Rekrut zu leichtem Dienst ohne Rüstung fähig.

Die Gespräche während der Behandlung der verletzten Matrosen des Handelskompanieschiffes direkt nach der Schlacht ergaben, daß einer der ihren entführt worden oder über Bord gegangen war. Der Verdacht wurde nach der Schlacht alsbald Korporal Schmidt gemeldet.

Die fast ertrunkene Theodora, die der Rekrut nach der Schlacht wiederbeleben konnte, suchte er während seines leichten Dienstes und wurde fündig, als er die Bürger Tristan Haggler und Aria im Zuge seiner Ermittlung auf die Ertrunkene ansprach. Herr Haggler informierte den Rekruten daß es sich bei der gesuchten Bürgerin um eine Bekannte handle, die derzeit bei ihm auf der Ostzunge untergekommen sei. Der Rekrut suchte die Bürgerin dort auf und befragte sie zur ihrer Person und der Gefangenschafft. Sie sei eine Bürgerin von Neu Corethon, die vor vielen Monaten entführt worden war. Sie führte - wie Bürger Haggler früher und Bürgerin Aria immer noch - keinen Nachnamen und kenne die beiden schon von damals. Sie schien durch die beiden gut gepflegt worden zu sein, machte aber emotional einen labilen Eindruck und benötigte gutes Zureden. In ihrer Zeit als Gefangene habe sie den Großteil der Zeit in einer Zelle auf dem Schiff verbracht. Nachfragen zu Namen der Crew, Reisezielen, -routen, Ankerplätzen, Ladung oder Landmerkmalen ergaben lediglich den Namen der bekannten Pirateninsel Cimanca.



Gezeichnet,
(Rothenstein, Rekr)

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25. Weidemond, 1359 - Missfallende Miliz

Korporal Schmidt wies Bürger Tristan Haggler darauf hin, dass das Bilden einer Miliz nicht gestattet ist. Sein Aushang dies betreffend ist umgehend zu ändern. Der Korporal gestattet den Bürgern, die Nickelnuggetbande zu jagen, doch nicht als organisierte Miliz. Auch nach Ändern des Aushangs ist der Bürger zu beobachten. Sollte er Truppen zusammenstellen, deren Ordnung einer militärischen Struktur gleicht, ist der Bürger umgehend festzusetzen!

Gezeichnet,
(Schmidt, Kpl)
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23. Weidemond, 1359 - Muffige Musterung

Am heutigen Tag fand die von Korporal Schmidt angesetzte Musterung statt. Den zu Musternden der Stadt wurden durch einen Aushang am schwarzen Brett vor eineinhalb Monaten ausreichend Vorlaufzeit eingeräumt um die verpflichtende Teilnahme terminlich möglich zu machen. Die Musterung wurde durchgeführt durch Zugsführer Jabari und Rekrut Rothenstein.

Bereits als zu musternd bekannt waren die Bürger:
  • Halil Al'Faris
  • Manuel Hohenfels
  • Jato Wulpes
  • Billy Sanguin

Rothenstein ließ den Herold kurz vor dem Termin erneut ausrufen um sicher zu gehen. Dabei wurden auch diejenigen Einwohner, die noch keine Bürgerkunde vorweisen konnten, darauf hingewiesen, daß sie sich freiwillig melden durften. Diesem Aufruf folgend meldeten sich zwei weitere Einwohner, wohingegen Bürger Sanguin der Musterung fernblieb. So ergibt sich die Liste der zu Musternden wie folgt:

  • Halil Al'Faris
  • Manuel Hohenfels
  • Jato Wulpes
  • Schatru Patel
  • August Lennart

Nachdem Zugsführerin Jabari den zu Musternden den Akt der Musterung sowie die Bedeutung des Status als Reservist erklärt hatte, prüfte Garnisonsmedikus Rothenstein die Eignung der Anwesenden. Keiner der zu Musternden zeigte körperliche Einschränkungen durch Verletzung oder Krankheit. Auch geistig wirkten die Rekruten brauchbar, was der Rekrut für einige davon persöhnlich bezeugen konnte.

Der Durchlauf des Hindernisparcours war mehr als durchwachsen. Zwar wurde vorweg einmal von Rekrut Wildecker begangen um die korrekte Nutzung aller Übungen zu zeigen und das Verletzungsriskio zu verringern, doch schien dies keine Früchte zu tragen. Der Rekrut absolvierte den Parcour recht ordentlich, beendete ihn allerdings mit der bekannten "Taufe".

Al'Faris hatte mit den Hindernissen zu kämpfen, nur den Grabensprung und die Kletterwand absolvierte er ordentlich, weshalb auch für ihn der Parcour im Unrat endete. Da die Beschmutzung ihn aufgrund seines Glaubens stark mental beeinträchtigte, erhielt er die Erlaubnis sich kurz zurückzuziehen und am nächsten Bach zu waschen.

Lennart hatten ebenfalls mit den Hindernissen zu kämpfen. Er scheiterte bei fast allen, nur die Kletterwand überwand er vorbildlich.

Wulpes hatten ebenfalls mit den Hindernissen zu kämpfen. Den Stamm und Draht absolvierte er ordentlich, dafür brach er sich in der Sandgrube fast das Genick. Durch seinen Sturz lief die Grube voll Wasser und musste erst durch Rekrut Grau wieder instandgesetzt werden. Immerhin schaffte er als Einziger den finalen Sprung.

Hohenfels zeigte Stärken und Schwächen. Laufmaschen, Stacheldraht und Palme absolvierte er mit Bravour, absolvierte die Grube ordentlich.

Patel zeigte ebenfalls Stärken und Schwächen. Laufmaschen und Wand bewältigte er mit Bravour, Stacheldraht, den Grabensprung und die Grube ordentlich.

Die Abschließende Beurteilung durch Zugsführer Jabari deklarierte alle Angetretenen als tauglich. Einigen wurden allerdings Ertüchtigungsübungen nahegelegt. Den Reservisten wurde gratuliert und sie wurden vorerst entlassen und zum Waschen geschickt. Sanguin sei mit Nachdruck auf seine Verpflichtungen hinzuweisen.

Gezeichnet,
(Rothenstein, Rekr)
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03. Heumond, 1359 - Greiser Pirat

Bürger Arthur Felljäger begab sich am Abend des 03. Heumond, zum Umschlagplatz, um etwaige Schäden zu begutachten. Auf seinem Rückweg, welchen ihn an der ehemaligen Festung der Silberlegion vorbeiführte, als eine Person sich von hinten an ihn heranschlich und ihn mit einer vermeintlichen Waffe bedrohte. Dieser forderte von Bürger Felljäger all seine Ausrüstung, welche er ihm übergab, danach fesselte der Pirat ihn und flohAls sich Felljäger befreien konnte, begab er sich nach Marmoria, um sich neu auszurüsten und Verstärkung zu holen. Bürgerin Lya Morgenstern begab sich gemeinsam mit Arthur Felljäger zur Festung der Silberlegion, da sie dort das Versteck des Piraten vermuteten, sobald sie dort ankamen eröffnete der Pirat das Feuer mit einer der erbeuteten Armbrust, wobei Lya Morgenstern schwer verletzt wurde. Der vorbeireitende Protektor Konstantin Lind kam zur Hilfe und versuchte gemeinsam mit Arthur Felljäger den Piraten zu fangen. Unterdes begaben sich Korporal Schmidt, Rekrut Wildecker sowie Bürger Niklas Morgenstern sich zur Festung um den dortigen zu helfen. Als die dreier Gruppe dort ankam, war der Pirat bereits entwicht und Richtung Norden geflüchtet. 

Die Gruppe versuchte noch den Spuren zu folgen, verlor aber nach einigen 100 Metern diese. Man einigte sich darauf, später im Norden genau zu suchen. Korporal Schmidt, Rekrut Wildecker, Bürger Niklas Morgenstern und Bürger Arthur Felljäger begaben sich noch zum Außenposten der Handelskompanie, um diese zu warnen und zu befragen, leider ohne Erfolg. Weiter begab sich die Gruppe Richtung Wachturm der Garnison und durchsuchte auf diesen Weg die am Pilger Pfad befindlichen Hütten, auch dort ohne Erfolg. Am Wachturm befragte man die dortigen Soldaten, welche angaben vor einigen Tagen eine Gestalt auf einem der Hügel gesehen zu haben, hielten diese aber für einen Marmorianer.

Anmerkung:

- der Pirat sagte, er halte Ausschau für seine Jungs
- Beschreibung des Piraten:
  • Alter: älter
  • Haare: graues Haar
  • Größe: schmächtiger Körperbau
  • Kleidung: zerlumpte Kleidung
  • Sonstige Merkmale: -
- Liste der geklauten Ausrüstung: Breitschwert, Häutemesser, eine leichte Armbrust, eine schwere Armbrust, 20 Bolzen, 3 Bärenfallen, 20 Krähenfüße, Proviant für 2 Wochen, diverse Kletterseile, Überlebenswerkzeug, Verbände 

Gezeichnet,
(Wildecker, Rekr)

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09. Erntemond, 1359 - Gildengezeter

Korporal Schmidt traf auf dem Marktplatz eine große Gruppe von Bürgern an, die sich offenbar mit Bürger Tristan gestritten hatten. Es ging  unter anderem darum, dass die Freie Hollow als solche kein Pachtrecht hat und daher aus ihrer Wohnung verwiesen wird, sollte sie keine Bürgerurkunde erwerben. Zum anderen ging es auch um Verstöße Marmorias gegen das Gildenrecht. Es wurde klar, dass Tristan deswegen mit Niklas Morgenstern sprechen wollte, um ihm das Strafmaß zu verkünden.

Da die Stimmung in jüngster Zeit sehr aufgeheizt ist, beschloss der Korporal als Schiedsrichter beizuwohnen und nahm zu diesem Zweck auch Soldat Fuchs mit. In Marmoria eingetroffen, verkündete der Korporal, das Gespräch werde ins Rathaus verlegt. Dort stand Soldat Fuchs Wache an der Tür, während die Familie Morgenstern, Tristan und der Korporal einen friedlichen Konsens suchten. Der Korporal informierte die Anwesenden, dass es sich nicht um eine Gerichtsverhandlung handelte, sondern lediglich um eine zivilisierte, möglichst konstruktive Diskussion. 

Nach langem Hin und Her konnten die Wogen scheinbar zumindest etwas geglättet werden. Tristan zeigte sich bereit, das Strafmaß zwar nicht zu mildern, aber leichter zu bewältigen. Niklas Morgenstern zeigte sich zwar nicht übermäßig glücklich darüber, aber auch nicht abgeneigt. Das Gespräch wurde daraufhin vom Korporal beendet.

Gezeichnet,
(Schmidt, Kpl)
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15. Erntemond, 1359 - Hungrige Sümpfe

Die Bürger Tristan und Aria erwähnten gegenüber Soldat Fuchs den Tod des Bürgers Manuel Hohenfels. Offenbar wurde seine Leiche heute bei einer Unternehmung der Kirche geborgen, so die Informationen von Tristan. Hohenfels soll vor einigen Wochen in den Sümpfen umgekommen sein, wo er grausam von einem Krokodil zerfleischt wurde.

Laut den Bürgern handelte es sich um einen Auftrag des Ordens, mutmaßlich der Priorin, bei dem eine bestimmte Blume aus den Sümpfen geborgen werden sollte. Zugegen waren neben Hohenfels, Aria und Tristan auch Doris Fabre, sowie ihr Kind. Laut Aussage der beiden Bürger wurde zwar die Kirche von dem Vorfall informiert, allerdings nicht die Garnison, da die Kirche bereits zusichert haben soll, die Nachricht weiter zu tragen.

Gezeichnet,
(Fuchs, Sdt)
[Bild: hMdGMtU.png]
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9. Erntemond, 1359 - Gildengezeter II


Während Korporal Schmidt und Soldat Fuchs das Schiedsgespräch im Rathaus begonnen, bemerkte Soldat Rothenstein, der noch nichts davon wusste, auf seinem Wachgang eine ungewöhnlich große und geballte Ansammlung von Bürgern vor dem Rathaus, von denen einige schnell in das Rathaus gingen als er sich näherte. Vor dem Gebäude verblieben die Bürger Wulpes, Kurati und Aria.
Vor allem Bürger Wulpes konnte Rothenstein schnell über den Sachstand aufklären. Währenddessen trafen auch Bürger Felljäger und die Freien Hollow und Theodora ein. Felljäger trug eine Blumengirlande am Kopf und Hollow verhielt sich sehr zurückhaltend, versteckte sich regelrecht hinter Felljäger. Um für Ruhe vor dem Rathaus zu sorgen bat Rothenstein die Anwesenden die lautstarken Gespräche ob der angeheizten Stimmung weiter in Richtung des Marktes zu verlegen oder zu gehen. Als dann noch Protektor Lind auf dem Markt erschien und Kurati ein Gespräch mit jenem begann, in dem auch Kritik an Mamoria geäußert wurde, drohten die Gemüter hochzukochen. Wulpes und Rothenstein konnten jedoch beide Seiten beruhigen und Lind wechselte das Gesprächsthema auf das Forscherhaus. Als das Gespräch im Rathaus endete und Tristan, die Morgensterns, Schmidt und Fuchs das Gebäude verließen, löste sich auch die Versammlung auf dem Markt schnell auf. Rothenstein redete anschließend mit Wulpes. Er schien Rothensteins Position, den Frieden trotz des Streits zu wahren und dass Gewalt keine Lösung sei, zu teilen.

Etwas später bemerkte der Soldat am Hafen laute Stimmen in der Stadtmeisterei. Die Bürger Lya und Niklas Morgenstern sowie Felljäger sprachen mit Stadtmeister Walter über das verhängte Strafmaß. Das Gespräch verlief erregt aber ansonsten sittlich. Rothenstein verblieb dennoch zu Walters Sicherheit am Eingang der Stadtmeisterei bis das Gespräch beendet war. Beide Morgensterns verließen schließlich erregt, eilig und ohne Gruß das Gebäude, während Felljäger noch blieb und wie zuvor Wulpes unter vier Augen ins Gewissen geredet bekam, den Frieden trotz des Streits zu wahren und dass Gewalt keine Lösung sei. Felljäger schien eher betrübt und um die Zukunft der Gilde besorgt als wütend.

Gezeichnet,
(Rothenstein, Sdt)
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20. Erntemond 1359 - Angriff der Nickelnuggetbande IV

Eine Recherche von Soldat Rothenstein in den Karten der Kartographengilde ergab, dass es im nordöstlichen Bereich von Neu Corethon mehrere Kleinstinseln gibt. Gildenleiter Bittner nannte die Nebelmondinseln, die Schmetterlinsinsel und die auf der Karte nicht benannte Insel Nox. Letztere sei wohl aufgrund eines Dokumentationsfehlers nicht gekennzeichnet worden und befindet sich direkt nördlich des Solanerklosters an den Nordklippen, von wo aus man die Insel zumeist gut sehen kann.
Diese Insel wäre laut der Historienforschung von Bittner in der Vergangenheit schon des öfteren durch Vagabunden und dergleichen genutzt worden. Da sie dem Mamoriaanleger auch ein gutes Stück näher liegt als die Schmetterlingsinsel, empfiehlt der Soldat diese Insel bei der Suche nach dem beschädigten Schiff der Nickelnuggetbande in Augenschein zu nehmen und nach Hinweisen zu suchen. Da der Angriff allerdings schon vier Monate zurück liegt, ist zu vermuten, dass das Schiff trotz des schwer beschädigten Zustandes bereits wieder flott gemacht worden sein könnte.

Gezeichnet,
(Rothenstein, Sdt)

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