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Jakob Windwiegen

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[Bild: c7e3f465fc0a6ca618d411de7b6d5c01.jpg]


Jakob Windwiegen wurde ursprünglich in Tasperin geboren und nannte Leandra und Thomas Windwiegen seine Eltern. Während seine Mutter, ihres Zeichens her, mit der Schneiderei befasste, war Thomas ein gebürtiger Steinmetz. Aus ihm unerfindlichen Gründen, reisten beide zu einer Randregion des heutigen Fallice, welche an Tasperin angrenzte, um sich dort nieder zu lassen.

Dort lebte er bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahr, bis er sich entschloss, von Abenteuerlust gepackt und gegen großen Protest seiner Eltern, in die Hauptstadt Hilton zu reisen, um dort seine Glück zu suchen. Dieses fand er recht bald in Form einer Frau.

Eine hübsche Dame in seinem Alter, welche auf den Namen Sylvie hörte. Sie war als Kauffrau tätig und war für bekannt ein gutes Händchen im Führen ihrer Bücher zu haben. Jakob machte der jungen und aufreizenden Sorridianerin also den Hof. Allerdings gestaltete es sich aufgrund der Sprachbarriere als schwieriges Unterfangen, welches er mit viel Mühe, zumindest etwas Sorridianisch zu lernen, wieder weg machte.

Mit dem zarten Alter von 16 Jahren, einem guten Jahr in Hilton bei Sylvie und dank genug Wein an einem Abend mit ihr, stellten beide mit Schrecken nach kurzer Zeit fest, dass sie Eltern wurden. Eine Unerhörtheit für jeden strengen Sorridianer! Eine von beiden Familien, mit ziemlich vielen Standpauken begleitete, organisierte Hochzeit, setzte der Gefahr des drohenden Bastards ein rasches Ende. So erblickte relativ bald nach der Hochzeit auch ihr gemeinsamer Sohn das Licht der Welt. Sein Name sollte Gavinrod lauten.

Während die junge Familie weiterhin in Hilton lebte, wurde Jakob immer wieder in den Kriegsdienst für den Lehensherren von Hilton beordert; und musste als Armbrustschütze seinen Dienst in Milizen ableisten, wenn nicht genug Männer oder Söldner für Kämpfe bereitstanden. Im Alter von 8 Jahren verließ auch sein Sohn die Obhut der Familie in Hilton und trat als Page in den Dienst eines Adelsmannes, welcher an der Grenze von Tasperin sein Lehen hatte. Seine Verbindungen zu ihm brachen in den unruhigen Zeiten des Bürgerkrieges ab. Er sollte erst viele Jahre später wieder Kontakt mit seinem Sohn auf Neu Corethon aufnehmen können, nachdem er einige Nachforschungen zu seinem Verbleib anstellte.

In der Zwischenzeit hatte sich Jakob von zukünftigen Kriegsdiensten freikaufen können, setzte sich als Imker zur Ruhe und wollte seinen Lebensabend damit verbringen Honig herzustellen. Doch mit dem Wissen, dass es seinen Sohn in unbekannte Gefilde verschlagen hatte, war auch wieder seine Abenteuerlust geweckt worden.

Mit seinen nun 50 Jahren, aber mit der Haut und der Robustheit eines Rindtieres gesegnet, jene er sich durch zahllose Bienenstiche angeeignet hat, bricht Jakob alleine auf in Richtung des Grenzlands im Norden von Tasperin, um eine letzte, große Reise in seinem Leben zu machen.

Ein letztes Abenteuer zu erleben, ehe das Alter ihn endgültig davon abhält.
Um den größten Schatz zu finden, welchen er sich vorstellen kann.

Den einen, den wahren und besten Honig zu entdecken, welchen diese Welt zu gebären vermag.
Ein athalonischer Spieleklassiker
 [Bild: 29Z6olw.png]
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