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Zusammenfassung Richtig fette Beute

#1

Auftrag der Gilde der Kartographen
Richtig fette Beute
Ausgehangen von Lorenzo di Cervino

Bericht verfasst von
Bürger Valerian Grau


Der Herold rief am Tage unseres Aufbruches am 18. Wolfsmond zum Erscheinen im Grubenheim auf, um an der Fangjagd teilzunehmen. Kurz darauf trafen Magdalena Meyer und Konstantin Lind vom Orden, Oberwachtmeister Leto Kynes von der Stadtwache, sowie Schneiderin Elodie Louise Fuchs und meine Wenigkeit dort ein. Dort wartete bereits auch schon Auftraggeber und Kartograph Lorenzo di Cervino, welcher uns die Werkzeuge bereitstellte, um das zugefrorene Meer aufzubrechen und dem Schiff den Weg durch die Eismassen zu bahnen.

Ohne Schäden stachen wir in See. Jedoch nicht weit, denn nach schon wenigen Minuten hatten wir das Korallenriff erreicht, wo wir auf den Wal warteten, von dem ein Seemann gegenüber Herrn Cervino zuvor berichtet hatte. Das Riff bot schon von der Reling des Schiffes aus einen wunderbaren Anblick und bot mit seiner Farbenpracht eine beflügelnde Abwechslung zu dem Grau-Weiß verhüllten Neu-Corethon. Nach gut einer Stunde, in der sich die Besatzung Geschichten erzählte und abwartete, sichtete Frau Meyer eine Wasserfontäne, direkt vor dem morgendlichem Horizont.


[Bild: gOpfBKu.png]


Der Wal kam und mit ihm zwei kleinere Wale. Und wir ergriffen die Harpunen. Verknotet mit Seilen, schleuderten wir sie fast zeitgleich auf den dunklen Schatten des Wales, als er unter dem Schiff durchgleiten wollte. Jede unserer 5 Harpunen fand bei diesem ersten Wurf ihr Ziel. Jedoch setzten sich nur bei 3 von ihnen die Widerhaken im Fleisch fest. Der Mutterwal versuchte sich loszureißen und begann damit, gewaltig von unten gegen das Schiff zu stoßen. Cervino, Meyer und Fuchs gingen über Bord, konnten aber mit Seilen wieder hinaufgezogen werden, bis dann der zweite Stoß kam, welcher Cervino und Fuchs erneut hinab in die eiskalten Wellen schleuderte.


[Bild: LTZ2tLa.png]


Zurück im Wasser wurde Cervino zu allem Übel von einem Meereswesen mit Tentakeln angegriffen. Kynes setzte dem Kartographen nach, da der Wal schon die Schwelle des Todes beinahe durchschwommen hatte. Mit seiner Waffe konnte er ihn befreien, während auf der anderen Seite die Schneiderin wieder auf das Schiff klettern konnte. Die Angriffe des Wales brachen nun endlich ab. Lind zog Cervino und Kynes wieder hoch und die Beute wurde mit Seilen gesichert. Damit war das Hauptziel unseres Auftrages erledigt.


[Bild: zWTneKu.png]


Das Nebenziel war es, das Riff zu erkunden und Treibgüter zu bergen. Dafür benutzen wir ein mir unbekanntes Konstrukt, mit dem wir uns alle zusammen unter Wasser in einem kleinen, schwimmenden Raum fortbewegen und sogar Treibgut sammeln konnten. Der Oberwachtmeister übernahm das Steuer und griff sich souverän alles, was vor die Greifarme kam. Bei einem Missgeschick entstand ein Leck, welches jedoch durch die Geistesgegenwärtigkeit Cervinos verkorkt werden konnte. Mit genügend vorrätiger Luft gerieten wir in eine Unterwasserhöhle, wo wir in einem Hohlraum wieder auftauchen konnten. Ein dunkler Gang tat sich vor uns auf. Wir entzündeten die Laternen und zogen unsere Waffen. Das Gestein in der Höhle schien zwar natürlich, aber auch scheinbar poliert und bereinigt. Hinter einigen Ranken offenbarte sich ein Relief an der Wand, welches verwaschen wirkte - scheinbar vor langer Zeit mit Werkzeugen in das Gestein hineingetrieben.


[Bild: vpATXDl.png]


Frau Meyer zog Verbindungen zu den drei Brutkindern des Soahrs: Dargon, Halzor und Yo'Dalhu, wenn ich mich recht erinnere. Rechts sind Steinmonolithen in Sechsecken zu sehen.

Wir folgten dem dunklen Gang, bis wir an eine Wasserstelle kamen, an welcher funkelnde Gesteine in der Wand saßen. Der Stein funkelte leicht bläulich-grünlich und erweckte den Anschein, dass er schon teilweise zuvor abgebaut wurde. Mit dem Ziel, Proben zu nehmen, stiegen Cervino und Lind ins Wasser. Im nächsten Moment jedoch schrie Herr Cervino auf und hielt sich die Ohren zu. Als er wieder aufs Trockene kam, hörte es jedoch wieder auf. Wir beschlossen, umzukehren und setzten uns zurück in das riesige Fass.

Auf der Suche nach weiteren Schätzen glitten wir durch bunte Vegetation und artenreiche Fauna, welche wir in dieser Tiefe aus nächster Nähe mit klarem Blick bestaunen konnten. Als der Sauerstoff zuneige ging, tauchten wir auf und brachten das Bergungsgut an Bord. Das Fass hat bei der Fahrt Schäden erlitten und muss repariert werden, wie auch das Schiff. Zusammen begutachteten wir, was wir aus dem Riff erbeuten konnten. Edelsteine, Perlen, eine Brosche, Seerosen, Seesterne, ein merkwürdiges Ei, Fische und Stiefel. Nachdem sich der Kapitän etwas aussuchte, nahm sich auch jeder andere Teilnehmer einen Schatz mit.


[Bild: QJT8VZb.png]


Damit hatten wir auch genug, um das Nebenziel abzuschließen. Nach erfolgreicher Arbeit nahmen wir wieder Kurs auf das Grubenheim, wo der erlegte Wal abgelegt wurde. Danach blieb uns nur noch, im Gildenhaus der Kartographen die Belohnungen abzuholen und uns voneinander zu verabschieden.


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