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Gilde der Kartographen - Eroberung (Cabu)

#1
Lightning 
[Bild: 6ZhajaD.png]

- Start -
17. Juli 2020 (Freitag)
Ab 17.00 Uhr

- Ende -
19. Juli 2020 (Sonntag)
Bis 20.00 Uhr


[Bild: ecM212C.png]

Exkurs: Rechtsgeschichte von Leändrien

Das Uralte Recht nach welchem die Streitigkeiten von Inselansprüchen abgehandelt werden, liegen noch immer den recht eigentümlichen Gesetzen der damaligen Zeit zugrunde. Vor knapp 500 Jahren im damals noch Sorridianischem Reich wurden erste geltende Richtlinien zur rechtmäßigen Annektion von unbesetztem Land offiziell beschlossen. Anfangs war diese Abschrift dazu gedacht gewesen, die Zwiste zwischen den recht machthungrigen Adelshäusern bei der Aufteilung neu entdeckter Inseln vor den Küsten des heutigen Nostrien und Al'bastra im Leändischen Ozean möglichst gesittet abzuklären. Unter dem Namen "Leandrium Leges Belli" (Alt-Sorridianisch für "Leändrische Gesetze der Eroberung") wurde schon im Jahr 823 AD ein Gesetzestext verfasst, welcher von allen Kulturen jener Zeit auf Einklang gestoßen ist.

Aus diesen Abhandlungen wurde später ein Rechtsbuch: Zumeist handelt es sich bei einem Rechtsbuch um die private Sammlung einer bereits gewohnheitsrechtlich geltenden Rechtsmaterie. Weil solche Rechtsbücher somit regelmäßig vor allem geltendes Recht widerspiegeln sollten, wurden sie vielfach "Spiegel" genannt. Im Volksmund löste sich daher im Laufe der Generationen der altbackene, alt-sorridianische Titel durch den griffigeren "Händelspiegel" (Händel = Streit, Streitigkeiten mit Handgreiflichkeiten) ab.

Doch ob nun "Leandrium Leges Belli" oder "Händelspiegel", im Grunde bleibt der Inhalt recht identisch: Für unterschiedlichste Faktoren und Ausgangslagen wurden Wege und Mittel gefunden, die Streitigkeiten durch diversen Wettstreit zu einer absoluten Klärung zu bringen. Obwohl viele dieser Gesetze für Generationen mit gegenwärtigem Zeitgeist (1351) obskur oder bedenklich wirken mögen, halten die Menschen der Nationen noch heute an diesen Traditionen fest. An den Werten der alten Vorväter soll schließlich festgehalten werden.


Klartext für Lesefaule

Im Grunde treten für die Insel Cabu folgende Wettkampfbedingungen ein, diese können sich für andere Inseln verändern:
  • Aufgrund der besonderen Gegebenheiten vor Ort und dessen geeigneter Lage wird der "Elementare Vierkampf" ausgerufen
  • Innerhalb von vier Disziplinen dreht sich dabei alles um die vier Grundelemente (Wasser, Luft, Erde, Feuer) unserer Welt
  • Am Freitag findet die übliche Ankunft statt, bei denen sich die Seiten für kommende Tage vorbereiten und rüsten können

  • Am Samstag beginnen die eigentlichen Wettkämpfe, bei denen zum Teil auch NPCs übernommen werden können:
    • 1. Disziplin Wasser: Gestaffeltes Bootsrennen, pro Team fahren je drei Spieler in Booten zu Wasser gegeneinander
    • 2. Disziplin Luft: Gleichzeitiges Wettklettern, bei dem ein Team ihre Flagge zuerst auf dem Berggipfel aufstellen muss
    • 3. Disziplin Erde: Klassische Runde Drygore, das erste Team mit fünf geschossenen Toren gewinnt hierbei das Spiel
    • 4. Disziplin Feuer: Ausdauerkampf, Ausgewählter wird von seinen Kollegen mittels Seilen über den Vulkan gehalten

  • Es müssen insgesamt drei von vier Disziplinen gewonnen werden, um den Vierkampf für sich zu entscheiden
  • Sollte es dabei zur Pattsituation kommen (Zwei zu Zwei), folgt am Sonntag ein Entscheidungswettkampf
  • Diese fünfte Disziplin wird dabei vom Schiedsrichter bestimmt, der allerdings Vorschläge vom Volk entgegennimmt
  • Es dürfen keine kriegerischen Auseinandersetzungen oder Kampfeshandlungen während des Aufenthaltes geführt werden
  • Die Gewinner-Nation des Wettstreites wird (im Namen seines Eroberers) der offizielle Herrscher über die Insel
[Bild: j8JoOCE.gif][Bild: bMv8HQr.png]
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