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[Weg] Beginn einer Reise

#51
Giovanni grinst Stefano mit fröhlichem Blick an, stemmt die Hände an die Hüften und winkt ihn anschließend näher heran:
"Haha, sí, sí, werter Herr, steigt auf, dann werden uns diese starken Pferde den Weg herabtragen! Wir sollten zeitig in Olianta eintreffen, wo ihr sicher eures Weges finden könnt. 
Noch ein wenig weiter kommt der Caliera, an dessen Ufer die Brücke hoffentlich noch intakt ist. Alles ein Abenteuer, sí, daher steiget auf! Willkommen in Giovanni el Coccli's reisender Karawane!"

Danach wendet sich Giovanni Buji Beg zu.
"Olianta soll es werden, sie haben dort einst viele Fische aus dem Alagón gezogen, sí, sí! Das Dorf liegt ein wenig im ..."
Giovanni leckt sich über den Zeigefinger und streckt diesen in die Luft.
"... Süden, fast südlich, entgegen der Grenze zu den nostrischen Sklaventreibern, haha!"

Der Wind bläst aktuell leicht aus südlicher Richtung. Die frische Brise fühlt sich recht angenehm an.

Hibbert freut sich sehr über Muhammads Hilfe beim Anspannen, klopft ihm danach auf die Schulter.
"Oho, nicht nur deine Arme kannst du Anspannen, großer Mann! Das ist wunderbar, jetzt steigen wir aber auf."

Die Waren sind eingeladen, die Pferde angespannt und Giovanni weist alle an aufzusteigen. Ihr leistet grundsätzlich Folge. ((Falls jemand bleiben will, schreibt es einfach.))
Ihr vernehmt ein Peitschen und die Karawane setzt sich endlich in Bewegung...

Giovanni spricht lautstark Stefano an - auch über mehrere Wagen hinweg:
"Heda, Neuling, wie sieht es aus? Was wollt ihr in dem Dorf?"
Dann wendet er sich allen anderen zu:
"Haben wir auch die alte Elvira und das Kind eingepackt? In getrennten Wagen?! Damit sie sich nicht zoffen, sí!"
[Bild: giphy.gif]

"Nicer Cock, Schussi" - Christian, 06.12.2019

#52
"Das ALT verbitte ich mir! Mit meinen 42 Sommern bin ich noch agiler und schneller im Kopf als mancher Jungspund, der gerne mal diesen Trödeltrupp begleitet"

Daraufhin packt Elvira ihre Habe zusammen und lädt sie auf den Wagen, noch immer auf etwas Hasenfleisch herumkauend.

"Pha, zäh wie Schuhleder. Ich sags ja immer, den Hasen muss man von hinten erschießen, dann bekommt er gar nicht mit, dass er stirbt und ist ganz zart, aber jaja, ignoriert mich nur, jetzt habt ihr den Salat oder wohl eher den zähen Hasen..."

Schließlich setzt sie sich auf einen Karren nahe der Schriften von Buji Beg und ruft diesem etwas zu.

"Habt ihr eigentlich auch ein Werk auf Sorridianisch, Herr Beg? Oder nur allerlei kalifatischen Kauderwelsch? Ich täte gut daran, mir meine dröge Reisegesellschaft mit ein paar eurer Schundgeschichten zu vertreiben"
[Bild: 8lTSvmO.gif]

#53
Fag Yu Bladi schüttelt den Kopf, als er die alte Elvira schreien und krähen hört - belehrend hebt er einen seiner Finger an der rechten Hand.

"Schone Frau - mussen genießen hier und jetzt. Warme Brise, keine Schmerz - Essen tun fullen Magen. Was wollen mehr?"

Danach hebt er seinen freundlich lächelnden, schwarzen Kopf zu dem starken Muhammad und ruft ihm freundlich eine Frage zu.

"Freuen auf Dorf, ja? Schone Madchen vielleicht, ha!" Fag zwinkert ihm schelmisch zu und klopft sich auf den Oberschenkel.

#54
Die Karawane wackelt über die unebenen holprigen Wege. Ihr spürt jedes Schlagloch und jeden größeren Stein durch einen unsanften Schlag auf eure Hintern. 
Die bedrückende Stille auf den Wagen wird nur durch das sanfte Schnaufen und Auftreten der Pferde unterbrochen.

Der bei Fag Yu und Mahammud sitzende Hibbert - gleichzeitig steuernder Kutscher - erwidert auf Fag Yu's Frauenwunsch eher trocken:
"Als ob du eine Chance bei den hübschen sorridianischen Weibern hast, haha! Du wirst genau so trocken gaffen, wie ich."


Doch fürchtet nicht - in der Ferne erkennt ihr bereits eine Holzpalisade. Es scheint nicht mehr weit.

Giovanni nickt erfreut zu Juan Alandra, welcher diese Geste mit einem verschmitzten Lächeln erwidert. 
"Noch ist Zeit für ein kleines Schwätzchen, Juan. Aber bald werden wir sehen, ob wir uns nützlich machen können.
Teil unseren Reisenden mit, dass sie uns helfen müssen. Wir brauchen Stroh, Lebensmittel und ein paar Werkzeuge, sí, sonst kommen wir nie weiter."

Juan Alandra springt daraufhin fast auf, schwingt sich geschickt vom Wagen und läuft entlang der Karawane. Wortgleich teilt er jedem Gespann mit:
"Dort vorn im Dorf müssen wir Futter für die Tiere, Futter für uns und Werkzeuge verdienen oder erhandeln. Wie ihr das machen wollt, ist mir gleich, aber kümmert euch drum. Jeder muss seinen Teil leisten."

Und so traben die Züglinge weiter. Bald ist das erste Ziel erreicht.
[Bild: giphy.gif]

"Nicer Cock, Schussi" - Christian, 06.12.2019

#55
Mahammud lacht laut auf Fag Yu's Frage und Hibbert Antwort darauf hin. Tröstend klopft er Hibbert auf die Schulter, wobei er darauf achtet, ihm nicht zu sehr selbige herunterzudrücken
"Kommt auf die Münze an, Meister."

Mit einem verschmizten Grinsen will er dann etwas ergänzen, als Juan Alandra dann ausruft, dass sie im Dorf alle etwas zu tun haben und nickt bloß kräftig. Kurz denkt er darüber nach, als der Mann dann schon fast vorbei gegangen ist, ruft er ihm noch nach:
"Hey, was für Werkzeuge?"

Als Juan dann endgültig fort ist, beginnt er, die Palisade des Dorfes etwas genauer zu mustern und die Gebäude dahinter, vor allem aber die Umgebung darum herum. Er sucht dabei nach Holzfällern, vielleicht einem Steinbruch, vielleicht auch einem Gerüst für ein Wohnhaus, das gerade gebaut wird. Anzeichen für Arbeit, die ihm gut liegt sind hierbei der klare Fokus. Mit einem Seufzen quittiert er dann seine Suche und nickt erneut kräftig.
[Bild: lielCIq.gif]

#56
Gerade als Kari seine Schüssel herausziehen will, um sich die letzen Reste aus dem Kessel zu kratzen, zumindest, was so oben am Rand noch klebt, kommt doch der Bäumehacker und schleppt den Kessel zum Wasser hinunter, damit ihn jemand schrubbt. Frustriert, enttäuscht und leicht verzweifelt starrt er hinter ihm her, besinnt sich dann aber eines Besseren und  schaut sich suchend um. Die Pferde werden schon angespannt, bald geht es los… 


Unauffällig schlendert er durch das Camp und klettert dann flink auf einen der Lastenkarren. Nicht einen, auf den Lastenkarren, der den Zwieback, das Brot und die Äpfel enthält. Er spitzt kurz durch die Bretter der Wand und als er annimmt, dass niemand in der Nähe ist, greift er sich einige Äpfel und etwas Brot. Dann krabbelt er in eine Ecke, legt seine Decke über sich, so dass er nicht gleich auffällt und verhält sich ruhig. 

Es ist etwas unbequem, vorne beim Kutscher wäre er lieber gesessen. Aber dann kommt das nächste Dorf und er jeder soll etwas beitragen, damit sie genug zum Essen haben. 

Nun, er hat schon eine Idee, aber dazu müssen ihn die Wächter ins Dorf lassen. Hoffentlich ist es groß genug und die Leute haben einige Münzen für ein armes Kind übrig….


((OOC: Wer fährt den Lastwagen mit den Vorräten an Äpfeln etc?
Habe Probleme mit dem Posten, meine Schrift ist schwarz  in einem dunklen Forum, aber bald bin ich wieder daheim an meinem Rechner, hoffentlich, mein Flug wurde schon umgebucht))

#57
Der Bücherwurm scheint begeistert von den göttlichen Fügungen. "Excelente! Wirklich Grandios, Süden! Immer der Nase- nein, dem Wind nach!" raunt Buji Beg im überschwänglichen Tonfall in Anwesenheit von Giovanni und Stefano. Als die Karawane damit beginnt, sich in Bewegung zu setzen, eilt er auf den letzten Planwagen zu seinen Schriften. Er denkt noch eine Weile über den Ort Olianta nach: Über die lokalen Geschichten und Mythen, die man sich über den Ort erzählt. Warum sie wohl mit dem Fischfang im Alagón nachgelassen haben? Sicherlich wieder einmal die Konsequenz sinnloser Überfischung - diese Fischer werden es wohl nie lernen. Oder haben wir schon wieder eine Dürrezeit? - sicherlich die Folgen für die ständige Überfischung unserer Gewässer.

Da wird Buji von der vorsintflutlichen Elvira aus seinem komplexen Gedankenspiel gerissen, automatisch setzt er sein bestes Verkaufslächeln auf. "Ihr habt Interesse an meinen Büchern, verehrte Dame? Natürlich habe ich auch einige Werke in unserer Landessprache! Lasst mich euch eine Auswahl aus meiner Sammlung präsentieren!" Er beginnt damit, einige der Schriften recht willkürlich von seinen Stapeln zu ziehen und zu jedem Titel ein paar süffisante Beschreibungen runterzuleiern. Sobald er allerdings ein okkultes Werk in seinem Überschwung in den Händen hält, schiebt er es recht verlegen wieder nach ganz unten. "Ähm - Was haltet ihr zum Beispiel von diesem Stück: 'Blut unserer Ahnen' von Fadrique Burillo? Es behandelt die Entstehungsgeschichte unseres schönen Vaterlands Sorridia - gerade richtig für eine waschechte Patriotin wie ihr es zu sein scheint, Elvira! ... oder hier ganz frisch: 'Stützen des Bodens' erst im Vorjahr von Kensch Folletiá erschienen! Es geht um die tragische Geschichte eines Architekten, welcher sich das Ziel gesetzt hat, einen gewaltigen Palastkeller auszuheben. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber hinter der einfachen Geschichte verbergen sich enorm komplexe Nebenhandlungen... und unzählige Charaktere! So viele davon, dass sie man sich kaum ihre Namen merken kann - und am Ende trifft alles aufeinander!"

Die Ausrufe von Juan Alandra im Hintergrund werden glatt überhöht, als der Gelehrte im Gespräch die schnelle Münze wittert. Nachdem er alle Werke in seiner Quintessenz vorgestellt und vor ihrem Gesicht auf einem großen Stapel aufgeschichtet hat, beginnt er über die Preise zu sprechen. "Ich mache euch ein Sonderangebot - weil ihr heute ein ganz bezauberndes Lächeln auf den Lippen habt. Ich verkaufe euch jedes vorgestellte Buch nur heute für den einmaligen Preis von ... fünf Pesos!"
[Bild: htdU44b.gif]

#58
Hibbert fängt erst an mit seinen fauligen Zähnen zu grinsen, bevor er mit den Schultern zuckt:
"Seh' ich so aus, als hätt' ich auch nur eine Münze? Haha, vielleicht im nächsten Leben."

Juan Alandra erwidert auf Mahammuds Frage, noch im leichten Laufen:
"Alles, was nützlich für uns sein mag, Großer. Haken, Schaufeln, ein Hammer und Brecheisen. Streng deine Birne an!"

Zu Buji Begs Angebot lächelt er verschmitzt:
"Viel Erfolg damit hier Geld zu verdienen, such dir lieber eine andere Aufgabe, Bücherwurm."

Den Wagen mit den Lebensmittelvorräten fährt Donnato, mehr schlecht als recht und sichtlich mitgenommen vom Vorfall am Alagón. Seine Aufmerksamkeit (wie wenig das auch nur sein mag) gilt ganz dem Zügling und der Straße.


((Passt schon - ein wenig Farbe ist auch schön. Guten Flug - meinen Japan-Urlaub haben sie mir gecancelled, da ich nicht mehr so einfach einreisen könnte (sowohl Japan, als auch Rückreise China :((( ))).


Ihr erreicht endlich den ersten Ort eurer Reise - OliantaHier geht die Reise weiter!
[Bild: giphy.gif]

"Nicer Cock, Schussi" - Christian, 06.12.2019



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